ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

E.on Drive führt Festpreis-Ladetarif ein

Das sogenannte Session Fee-Modell besteht aus einer einheitlichen Pauschale je AC- und DC-Ladevorgang. Mit den Ladepauschalen reagiert E.on nach eigenen Angaben als eines der ersten Unternehmen auf die gesetzlichen Anforderungen, die eine Eichung aller gewerblich genutzten Messeinrichtungen fordern.

20. März 2018

Nutzer zahlen laut E.on mit der Ladekarte oder App an angeschlossenen AC-Normalladepunkten pauschal 5,95 Euro je Ladevorgang, unabhängig von der Ladedauer und der geladenen Energiemenge.

 

Die Pauschale für DC-Schnellladevorgänge liegt bei 8,95 Euro.

 

„Bestandskunden können problemlos auf das neue Abrechnungsmodell wechseln. Auch Ad-hoc-Ladungen werden nach Pauschaltarif abgerechnet“, so E.on in einer Mitteilung.

 

Um dauerbelegte Ladepunkte im Netzwerk trotz Ladepauschale zu vermeiden, setzt E.on Drive auf eine angemessene Nutzung der Ladeinfrastruktur (Fair Use Policy) und beschränkt die Parkdauer an den AC-Ladepunkten.

 

Nachts wird die AC-Parkzeitbegrenzung ausgesetzt. Bei DC-Ladepunkten gilt den Angaben zufolge ganztägig eine Maximalparkdauer von einer Stunde.

 

Ziel ist geeichtes Roamingverfahren  

 

Mit der Anpassung des Abrechnungssystems auf Ladepauschalen reagiert E.on nach eigenen Angaben als eines der ersten auf die Anforderungen der deutschen Gesetzgebung, die eine Eichung aller gewerblich genutzten Messeinrichtungen, wie eben auch der öffentlichen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, fordert.

 

„Derzeit gibt es auf dem Markt keine Lösung, die eine komplett geeichte Abrechnung nach Kilowattstunden und Ladezeit auch im Roaming erlaubt“, so Andreas Pfeiffer, Verantwortlicher das E-Mobility-Geschäft von E.on.

 

„Mit dem Festpreismodell können wir vor allem unseren kommunalen und Geschäftskunden bereits heute eine kundenfreundliche und zu 100 Prozent eichrechtskonforme Lösung anbieten“, so Pfeiffer.

 

Nach seinen Worten arbeite das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern aus der Industrie und den Behörden an einer langfristigen Lösung, die eine kWh- und zeitscharfe Abrechnung sowie volle Transparenz für die Nutzer ermöglichen wird.