E-Transporter für alle(s)

Als Postauto rollt der Street Scooter schon in vielen deutschen Städten. Jetzt hat ein Bankhaus sich zum Ziel gemacht, den Leasingmarkt für den E-Lieferwagen zu gewinnen.

17. Oktober 2017

Die GLS Bank und die Comco Leasinggruppe kaufen 500 Street Scooter. Das gaben die Unternehmen in Bochum bekannt.

 

Damit können künftig Unternehmen aller Branchen ohne CO2-Emissionen Fahrten und Transporte durchführen, heißt es.

 

GLS Bank, Comco und die DHL-Tochterfirma Street Scooter haben ein innovatives Leasingkonzept erarbeitet, um ein starkes Signal für emissionsfreie Logistik in Deutschland zu setzen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

 

Die genossenschaftliche GLS Bank aus Bochum stellt die Refinanzierung der Street-Scooter-Flotte sicher.

 

GLS Bank Vorstand Dirk Kannacher: „Wer morgens um 7 Uhr den Verkehrsfunk hört, kann erahnen, dass wir in der Zukunft eine andere Art von Mobilität benötigen als wir sie heute kennen. Wir benötigen zukunftsweisende Mobilitätskonzepte rund um das ‚Sharing‘ und saubere Antriebe zum Schutz unserer Umwelt. Die Zeit dafür ist jetzt!“

 

Der von Street Scooter entwickelte und gebaute Lieferwagen wird seit diesem Jahr auch an Dritte verkauft.

 

Das Auto ist den Angaben zufolge das erste in großer Serie gebaute Elektronutzfahrzeug.

 

„Dabei steht nicht nur die Nutzung durch Postdienste im Fokus - auch andere vornehmlich in der Stadt operierende Dienste, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe oder die Kommunen, sind Zielgruppe“, so die Unternehmen.

 

Drucksache

 

Anfang September hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Förderung von über 1.100 zusätzlichen emissionsfreien Elektro-Lieferfahrzeugen bei der Deutschen Post angekündigt.

 

Grund ist der Dieselskandal und die Schadstoffbelastung in Großstädten.