Gemeinsam mit Kiwigrid wollen wir den Smart-Meter-Rollout zu einem Mehrwertdienste-Rollout aufwerten«, sagt Ingo Schönberg, PPC-Vorstandsvorsitzender.

»Wir sehen insbesondere in §14a-Anwendungen eine große Chance für Energieversorger und Nutzen für Endkunden. Unsere CLS-Hardwareplattform und die Kiwi-OS-Plattform passen gut zusammen«, so Schönberg.

Heimenergie- management

Die Unternehmen werden ihre jeweiligen Smart-Metering-Produkte und IoT-Plattformen interoperabel machen: Das Smart-Meter-Gateway der PPC auf der einen und die Kiwi-OS-Plattform auf der anderen Seite.

Als ein Baustein der Zusammenarbeit stellt PPC Kiwigrid seine Hardware-Plattform für CLS- und EMS-Lösungen zur Anbindung von lokalen Anwendungen an die Kiwi-OS-Plattform zur Verfügung.

Dieses Zusammenspiel bietet Messstellenbetreibern CLS-Lösungen und Mehrwertdienste im Bündel mit sogenannten EMT-Prozessen als Software-as-a-Service-Paket.

»Mit der Verbindung unserer Kiwi-OS-Plattform mit den zertifizierten Smart-Meter-Gateways eines der führenden Hersteller unterstreichen wir unseren Ansatz, der nicht Technologie, sondern Mehrwerte für Endkunden in den Mittelpunkt stellt«, sagt Kiwigrid-Gründer Carsten Bether.

the Electrifying City

Mehrwertdienste aus Sicht von Kiwigrid werden im Bereich Home zum Beispiel mit Produkten wie Heimenergiemanagement und Anlagenmanagement für den Installateur angeboten; ferner im Angebot: Produkte im Bereich The Electrifying City wie Mehrsparten-Metering und Lastmanagement für Elektrofahrzeuge.

Gemeinsam mit Kiwigrid wollen wir den Smart-Meter-Rollout zu einem Mehrwertdienste-Rollout aufwerten.

— Ingo Schönberg PPC

Als erster Hersteller mit zertifiziertem Smart-Meter-Gateway konnte PPC bereits im letzten Jahr mit einem Großteil der Energieversorger in den Rollout starten. Stand Februar waren nach Unternehmensangaben zertifizierte PPC-SMGWs bei fast 50 Messstellenbetreibern im Einsatz.

»Gemeinsam mit Kiwigrid teilen wir die Vision, dass das Smart- Meter-Gateway gekoppelt mit Mehrwertdiensten für eine erfolgreiche Digitalisierung der Energiewende unabdingbar ist«, sagt Schönberg. Im Februar setzte das BSI den Rollout von intelligenten Messsystemen in Kraft. Dieser gilt zunächst verpflichtend für Zählpunkte von Letztverbrauchern in der Niederspannung mit einem Jahresstromverbrauch von höchstens 100.000 kWh.

Für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, Erzeugungsanlagen im Sinne des EEG und KWK-Gesetzes oder die Mehrsparten-Metering können intelligente Messsysteme bereits eingesetzt werden.

Eine Pflicht ist gemäß dem »Fahrplan für die weitere Digitalisierung der Energiewende« des BMWI nach der geplanten Anpassung des EEG Ende 2020 vorgesehen.