EEX eröffnet Büro in Brüssel

Mit einem Neujahrsempfang hat die European Energy Exchange (EEX) ihre politische Vertretung in Brüssel offiziell eröffnet. Mit der Präsenz im Herzen des Europäischen Viertels sollen laut eigener Angabe insbesondere die Kontakte zu den europäischen Institutionen weiter ausgebaut und der Meinungsaustausch intensiviert werden.

25. Januar 2012

Das Brüsseler Büro trage damit der großen Bedeutung Rechnung, die politische Entscheidungen der EU für das weitere Zusammenwachsen der europäischen Energiemärkte haben. »Auf dem Weg zur Vollendung des europäischen Energie-Binnenmarkts spielt der Energiehandel eine zentrale Rolle. Die europäischen Energiebörsen und Handelsplätze haben in der aktuellen Debatte auf der EU Ebene einen wichtigen Beitrag zu leisten. Ich begrüße deshalb die Entscheidung der EEX, durch eine eigene Repräsentanz in Brüssel die Sicht des Marktes und des Handels stärker einbringen zu wollen«, hieß Kommissar Oettinger die EEX willkommen.

»Mit unserem Büro in Brüssel stehen wir als Ansprechpartner für den energiepolitischen Dialog vor Ort bereit. So werden wir auch in Zukunft unsere Expertise bei Fragen zur Weiterentwicklung der Energiemärkte einbringen, sei es im Gasmarkt, bei der weiteren Marktintegration von erneuerbaren Energien oder bei der Stärkung der Sicherheit und Integrität der Märkte – zum Beispiel im Rahmen der REMIT und der Novellierung der MiFID. Nicht zuletzt als öffentlich-rechtliche Institution tragen wir hier eine besondere Verantwortung«, führte der EEX-CEO Peter Reitz die Gründe für die Büroeröffnung aus. »Auch die Fortentwicklung des EU-Emissionshandels ist uns ein besonderes Anliegen. Derzeit laufen die Vergabeverfahren für die Auktionsplattformen für EU-Emissionsberechtigungen der dritten Handelsphase. Hier ist es für uns wichtig, ein verlässlicher Partner für die Politik und die EU-Mitgliedstaaten zu sein, um in enger Abstimmung mit den Behörden den Emissionsmarkt weiter zu entwickeln«, so Reitz weiter.