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EnBW: ein Konzern baut um

“Veränderung wird Programm bleiben“, sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux auf der jüngsten Hauptversammlung der Firma. Das Unternehmen setzt auf Smart City, Telekom und E-Mobilität.

21. Mai 2019
A city worker Analysing stock market data on a monitor.
(Bild: James Thew – stock.adobe.com)

„Vor uns liegt eine intensive und investive Zeit“, so Mastiaux. Insgesamt plant die EnBW bis 2025 Investitionen von etwa 12 Milliarden Euro in drei strategischen Feldern: Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur, systemkritische Infrastruktur und intelligente Infrastruktur für den Kunden. Der Großteil aller Investitionen mit zirka 80 Prozent fließt nach Unternehmensangaben in Wachstumsthemen.

Bis 2025: Wachstum in neuen Regionen und neuen Geschäftsfeldern

Neben der Konzentration auf das erfolgreiche Erreichen der Strategieziele 2020 bereitet sich EnBW auf Um in neuen Märkten zu wachsen, verfolgt das Unternehmen zum einen eine selektive Internationalisierungsstrategie in den derzeit global entstehenden Wachstumsmärkten zum Ausbau der Erneuerbaren. Zum anderen sollen ausdrücklich auch neue Geschäftsfelder und Wachstumschancen jenseits des klassischen Energiesektors erschlossen werden.

Dabei soll sich die Rolle des Unternehmens zunehmend wandeln: „Wir konzentrieren uns auf das, was wir besonders gut können, nämlich komplexe, große und kritische Infrastruktur. Nicht nur im Bereich Energie, sondern zunehmend auch darüber hinaus.”

Dazu gehören laut Mastiaux Themen wie Mobilitätsinfrastruktur für die Stadt, etwa Ladesäulen für Elektroautos, nachhaltige Quartiersentwicklung sowie Breitbandtechnologie und damit auch das Feld der Kommunikationsinfrastruktur.

Der Erwerb der Plusnet GmbH dient den Angaben zufolge dem Ausbau der Aktivitäten im Telekommunikations- und Breitbandgeschäft und ist Teil der Strategie, die EnBW zu einem nachhaltigen Infrastrukturanbieter zu entwickeln.

Smart City

Die EnBW-Tochter Smight konzentriert sich auf die Modernisierung kommunaler Infrastruktur für Licht, E-Auto und Daten. Worauf es dabei ankommt, darüber sprach energiespektrum auf der E-world 2018 mit Smight-Chef Oliver Deuschle. Hier die Details zum Nachlesen.