EnBW hat auch im Geschäftsjahr 2019 ihre Neuausrichtung konsequent fortgesetzt und mit einem Ergebnisanstieg von 12,7 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro (Adjusted EBITDA) ihr Umbauziel vorzeitig erreicht.

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“Wir haben erneut erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Stuttgart.

„Das bedeutet gleichzeitig, dass wir bereits ein Jahr früher das ambitionierte Ergebnisziel von 2,4 Milliarden Euro erreicht haben, das wir uns 2013 für das Jahr 2020 gesetzt haben. Erfreulich dabei ist, dass alle Segmente zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

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Mastiaux weiter: „Zudem haben wir mit unseren Akquisitionen und Fortentwicklungen in den Bereichen Erneuerbaren, E-Mobilität und Telekommunikation bereits greifbare Fortschritte in Richtung Ziele 2025 gemacht“.

Im aktuellen Umfeld der Corona-Pandemie habe das Unternehmen frühzeitig umfassende und bis dato sehr wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet, die den gesundheitlichen Schutz der Mitarbeiter einerseits und die sichere Versorgung mit Energie andererseits sicherstellen soll.

Ergebnis 2019

Das Ergebnis 2019 liegt im Rahmen der Jahresprognose von 2,35 bis 2,5 Milliarden Euro.

Der Außenumsatz lag bei rund 18,77 Milliarden Euro, dies entspricht einem Minus von 9,9 Prozent gegenüber Vorjahr (20,82 Mrd. Euro), in erster Linie bedingt durch ein geringeres Handelsvolumen in Verbindung mit niedrigeren Preisen im Gasbereich.

Mehr Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 23.293, dies entspricht einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Konzernüberschuss

Der Adjusted Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 stieg gegenüber dem Vorjahr um 348,5 Millionen Euro (+79,5 Prozent). Der Anstieg ist wesentlich auf die Bewertung von Wertpapieren (IFRS 9) zurückzuführen.

Damit erzielte die EnBW für 2019 einen auf die Aktionäre der EnBW AG entfallenden Adjusted Konzernüberschuss von 787 Millionen Euro.

Auf der diesjährigen Hauptversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie vorgeschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die EnBW erneut ein deutliches Ergebniswachstum.

„Vor allem bei den Erneuerbaren Energien rechnen wir durch unsere neuen Offshore-Windparks Hohe See und Albatros mit einer erneuten deutlichen Ergebnissteigerung“, so das Unternehmen.

Corona-Krise

„Per heute hat die Corona-Krise noch keine signifikanten Auswirkungen auf unser operatives Geschäft“, erklärt Finanzvorstand Thomas Kusterer. „Je nach Dauer und Intensität der weiteren Entwicklungen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einzelnen Projekten zu Verzögerungen kommen könnte. Für eine genauere Aussage ist es aber noch zu früh.“

Alle Details finden Sie unter www.enbw.com/bpk