EnBW macht Wind

EnBW hat den Windpark Puschwitz in Sachsen gekauft. Mit dem Erwerb baue das Unternehmen sein Windkraftportfolio an Land konsequent aus, heißt es.

18. Dezember 2017

Der Windpark besteht den Angaben zufolge aus 10 Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 20 Megawatt.

 

„Die EnBW erhöht damit ihre Windkraftkapazitäten an Land auf insgesamt rund 510 Megawatt“, so das Unternehmen.

 

Der Kaufvertrag wurde mit dem dänischen Finanzinvestor N-Wind Management ApS sowie zwei dänischen Privatpersonen über die gemeinsame Tochtergesellschaft K/S Puschwitz 2006 abgeschlossen, heißt es.

 

Der Abschluss der Transaktion wird Anfang 2018 erwartet, so EnBW.

 

„Der Ausbau der Onshore-Windkraft ist eine wichtige Säule unserer Unternehmensstrategie“, sagt Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung bei EnBW.

 

2017 habe man bislang Windkraftanlagen mit insgesamt rund 160 Megawatt in Betrieb genommen, so Güsewell.

 

„Ergänzend zu unserer Eigenentwicklung nutzen wir darüber hinaus - wie jetzt in Puschwitz – auch die Möglichkeit, uns durch anorganisches Wachstum zusätzlich zu verstärken.“

 

EnBW plane laut Unternehmensangaben, die Erneuerbaren bis 2020 zu einer der tragenden Säulen des Unternehmens und ihres Konzernergebnisses auszubauen.

 

Im Onshore-Bereich habe das Unternehmen die regionale Präsenz deutlich ausgeweitet und bundesweit vier Niederlassungen für Projektentwicklung gegründet.

 

„Mit dem Kauf des herstellerunabhängigen Dienstleisters Connected Wind Services A/S (CWS) ist die EnBW darüber hinaus zu einem bedeutenden Akteur im stark wachsenden Bereich der Wartung und Instandhaltung von Windenergieanlagen aufgestiegen“, heißt es.

 

Durch CWS erschließe sich EnBW den Angaben zufolge neue Geschäftsfelder mit beträchtlichem Wachstumspotential.