EnBW weitet Bioerdgas-Angebot aus

Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) baut ihr Engagement für erneuerbare Energien auch im Gasbereich aus. Dank zweier eigener Bioerdgas-Anlagen biete das Unternehmen seit kurzem Tarife an, bei denen das Gas ganz oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird.

23. Februar 2011

Als Hausbesitzer könne man beispielsweise mit dem Produkt ›EnBW Bioerdgas 10‹ zentrale Vorgaben des Landeswärmegesetzes erfüllen. Der neue Tarif werde im Netzgebiet der EnBW Gasnetz GmbH, also vor allem im Großraum Stuttgart, angeboten und ist nach eigenen Angaben nur geringfügig teurer als die gängigen Erdgas-Tarife der EnBW.

Weil Pflanzen beim Wachsen so viel CO2 binden, wie später bei der Bioerdgas-Verbrennung freigesetzt wird, weist Bioerdgas eine deutlich bessere Klimabilanz als fossile Brennstoffe auf. Zudem werden in den beiden Anlagen des EnBW-Konzerns in Laupheim (Kreis Biberach) und Blaufelden (Kreis Schwäbisch Hall) nur pflanzliche Rohstoffe aus der Region Baden-Württemberg verwendet, also zum Beispiel Mais, Ganzpflanzensilage oder Gras.

»Bioerdgas reiht sich in das vielfältige Engagement der EnBW für eine zukunftsfähige Energieversorgung ein. Mit unseren Angeboten können jetzt deutlich mehr Gasverbraucher als bisher auf einfache Weise etwas für den Klimaschutz und die regionale Landwirtschaft tun«, so Gerhard Kleih, Geschäftsführer der EnBW Gas GmbH.