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EnBW zieht sich aus dem Großkundengeschäft zurück

EnBW zieht sich aus dem Großkundengeschäft zurück

Die EnBW erhöht mit weiteren Maßnahmen der gezielten Ergebnisverbesserung das Tempo ihrer Neuausrichtung. Dies geschehe vor dem Hintergrund rückläufiger Strompreise, zusätzlicher erwarteter Belastungen im Bereich Kernenergie durch den KfK-Kompromiss sowie eines intensiveren Wettbewerbs vor allem im Vertriebsgeschäft.

21. Juni 2016

Im Anschluss an die bisherigen erheblichen Effizienzverbesserungen soll bis zum Jahr 2020 eine weitere Kostenentlastung in der Größenordnung von rund 250 Mio. € erreicht werden.

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Die geplanten Maßnahmen konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Vertrieb, Erzeugung und Handel sowie administrative Funktionen und werden mit unterschiedlichen Zeithorizonten umgesetzt. Das kundennahe Geschäft soll sich stärker auf profitable Aktivitäten, die schnellere Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die konsequente Nutzung digitaler Technologien konzentrieren.

Im ersten Schritt wurde beschlossen, sich aus dem klassischen Strom- und Gasvertrieb für Großkunden unter den Marken EnBW und Watt zurückzuziehen. Laufende Lieferverträge oder solche, die zwar abgeschlossen, aber noch nicht in der Belieferung sind, würden "zuverlässig und in vollem Umfang erfüllt", versicherte EnBW.

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Finanzvorstand Thomas Kusterer: „Der Preiswettbewerb hat in diesem Geschäft deutlich zugenommen. Nach eingehender Analyse und Prüfung aller Optionen sind wir zu dem klaren Ergebnis gelangt, dass sich das klassische Großkundengeschäft in Zukunft für uns weder wirtschaftlich betreiben lässt noch hinreichendes Wachstumspotential bietet.“

Laufende Lieferverträge oder solche, die zwar abgeschlossen, aber noch nicht in der Belieferung sind, würden "zuverlässig und in vollem Umfang erfüllt", versicherte EnBW gestern.