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Energiesparen: Joint-Venture für den Lebensmittelhandel

Die SMA Solar Technology AG und Danfoss A/S planen die Gründung eines Joint Venture, um die verschiedenen technischen Komponenten im Segment Food Retail über die SMA Energiemanagement-Plattform Ennex OS in Verbindung mit dem Danfoss System Manager SM800 zu vernetzen und Supermärkte in den Energiemarkt einzubinden.

26. Januar 2018

Mit dem geplanten Joint Venture verfolgen SMA und Danfoss das Ziel, Supermarktbetreibern eine integrierte Lösung anzubieten, die die Bereiche Kühl- und Kältetechnik, Photovoltaik, Speichertechnik und Elektromobilität vernetzt. Das erste Pilotprojekt startet in Kürze.

Supermärkte im Energiemarkt

Durch eine intelligente Steuerung der Verbraucher und die Einbindung des Gesamtsystems in den Energiemarkt können Supermarktbetreiber nicht nur die Betriebskosten senken, ihren CO2-Footprint optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern, sie werden auch ein zentraler Bestandteil des Energiesystems der Zukunft, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.

„Unsere Expertise auf dem Gebiet der Photovoltaik, der Batteriespeicher und des Energiemanagements ergänzt sich optimal mit der langjährigen Erfahrung von Danfoss im Bereich der Kühl- und Kältetechnik und ihrem Zugang zu den Kunden im Food Retail-Segment“, so Dr. Jürgen Reinert von SMA Solar Technology.

„Das Food Retail-Segment ist für Danfoss Cooling nicht nur von strategischer Bedeutung, sondern ein Spielfeld für Innovationen“, ergänzt Jürgen Fischer, President von Danfoss Cooling. „In der Zukunft werden Supermärkte nicht nur frische Waren bieten, sondern darüber hinaus das Stromnetz transformieren, welches sicherer, grüner und flexibler wird.“

Vorteile für den Einzelhandel

Die von SMA neu gegründete Tochtergesellschaft Coneva GmbH wird gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Cooling von Danfoss ein Leistungsangebot konzipieren, das auf die individuellen Bedürfnisse des Segments Food Retail zugeschnitten ist.

Die Energiemanagement-Plattform Ennex OS von SMA sei geeignet, den Energieverbrauch der Einzelhändler anhand des aktuellen Strompreises, der Außentemperatur, der Sonneneinstrahlung und den temporären Netzanforderungen zu optimieren.

Der überschüssige Eigenstrom könne entweder direkt vermarktet oder in den elektrischen und thermischen Speichern gespeichert werden, sagt Jochen Schneider, Geschäftsführer der Coneva GmbH.

Zudem könne durch die Einbindung in den Energiemarkt der Bezug kostengünstiger und umweltfreundlicher Energie sichergestellt werden. Darüber hinaus sei die Einbindung von Ladestationen möglich, so Schneider weiter.

Das geplante Joint Venture steht voraussichtlich unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.