Energieversorgung der ›Wärmeinsel‹ gesichert

Im Rahmen eines Anlagen-Contractings liefert die RWE Energiedienstleistungen GmbH laut eigener Angabe über einen Zeitraum von 10 Jahren Wärme und Strom für die so genannte ›Wärmeinsel‹ in Hörstel-Riesenbeck. Die Wärmeinsel setzt sich aus den kommunalen Einrichtungen Grundschule, Schwimmbad, Turnhalle und Verwaltungsgebäude zusammen.

15. November 2011

Im Zuge einer Modernisierung der Heizzentrale ließ das Unternehmen zur Sicherstellung der Versorgung der Liegenschaften ein Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie einen neuen Brennwertkessel installieren. Das BHKW produziere mit einer Leistung von 18 kWel und 36 kWth gleichzeitig Strom und Wärme. Damit decke die Anlage 50 % des gesamten Strombedarfes der Insel. Gleichzeitig wird die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme zur ganzjährigen Erwärmung des Schwimmbadwassers, für die Heizung und zur Warmwasserbereitung genutzt. Der Energiedienstleister hat mit einem Investitionsvolumen von rund 150.000 € die Finanzierung der neuen Heizzentrale übernommen und ist während der gesamten Vertragslaufzeit für den Betrieb und die Wartung der Anlage zuständig. Eine Fernüberwachung durch einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst sorge zudem für eine hohe Versorgungssicherheit der Insel. Die mit der Stadt Hörstel vereinbarten Tarife für die Energielieferung seien dabei so kalkuliert, dass der öffentliche Haushalt im Rahmen des Contractings von deutlichen Einsparungen sowohl bei den Wärme- als auch bei den Stromkosten profitiere.

»Die Contracting-Lösung bietet der Kommune die Möglichkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit sinnvoll zusammen zu bringen und mit Hilfe effizienter, zukunftsweisender Technologien die Energiewende auf lokaler Ebene einzuleiten«, erläutert Dr. Markus Mönig, Geschäftsführer der RWE Energiedienstleistungen GmbH. »Denn für die Stadt Hörstel zahlt sich die neue Heizzentrale gleich zweifach aus – einerseits durch ein attraktives Finanzierungsmodell und andererseits durch die Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen um rund 50 Tonnen jährlich«, so Mönig weiter.