Energiewende: Es kommt auf die Zahlen an

Das EU-Parlament hat sich für einen Anteil von 32 Prozent für erneuerbare Energien beim Verbrauch in den EU-Mitgliedsstaaten ausgesprochen. Bis 2030 soll die Maßgabe umgesetzt werden. In Deutschland gab die BNetzA Ergebnisse der jüngsten PV- und Onshorewind-Ausschreibung bekannt.

26. November 2018
Grüne Energie
(Bild: lassedesignen/fotolia.de)

Auch diesmal wurden ausschließlich Gebote für Solaranlagen bezuschlagt, so die Bundesnetzagentur (BNetzA).

Mittlerer Zuschlagswert 5,27 ct/kWh

Demnach wurden 36 Zuschläge für Gebote in einem Umfang von 201 Megawatt erteilt. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,27 ct/kWh. In der letzten gemeinsamen Ausschreibung lag dieser bei 4,67 ct/kWh.

Der niedrigste Zuschlagswert liegt laut BNetzA bei 4,65 ct/kWh, der höchste Zuschlagswert beträgt 5,79 ct/kWh. Von den Geboten, die einen Zuschlag erhalten haben, bezogen sich zehn in einem Umfang von 65 Megawatt auf Projekte in Brandenburg.

Verteilernetzausbaugebiete

In dem Ausschreibungsverfahren wurden die sogenannten Verteilernetzausbaugebiete eingeführt. Diese Sonderregelung hatte keine Auswirkungen für die erfolgreichen Projekte, heißt es. »Die meisten Zuschläge befinden sich zwar in den Verteilernetzausbaugebieten, müssen aber nur geringe Modifikationen ihres Gebotswerts hinnehmen, so dass sie auch ohne die Veränderung bezuschlagt worden wären«, so die BNetzA.

1,5-fache Überzeichnung

Insgesamt gingen Gebote mit einem Volumen von 307 Megawatt ein, ausgeschrieben waren 200 Megawatt.

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