Erdgasleitung OPAL quert die Elbe

Bauarbeiten für Deutschlands größtes Erdgas-Infrastrukturprojekt schreiten voran

30. November 2009

Die Erdgasleitung OPAL wird Realität: Auf den jeweils rund 100 km langen Trassenabschnitten in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern schreiten die Arbeiten für die Anschlussleitung der Ostseepipeline Nord Stream zügig voran. Insgesamt ist auf mehr als 125 km der OPAL -Leitungstrasse der Mutterboden geräumt worden, fast 25 km Pipelinerohr sind verschweißt und die ersten Rohrstränge verlegt.

„Mit der Querung der Elbe haben wir den ersten Höhepunkt der Bauarbeiten erreicht“, erklärt Dr. Gerhard König, Sprecher der Geschäftsführung der Wingas, in Coswig. Hier wird die Elbe mit einem 182 m langen, über 650 t schweren Stahl-Betonrohr passiert.

Die Arbeiten für die über 470 km lange OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) haben im Frühherbst parallel in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Die Baugenehmigung für den Abschnitt in Brandenburg wird für Anfang 2010 erwartet – anschließend sollen die Bauarbeiten auch hier beginnen. Das europäische Erdgasunternehmen realisiert die Leitung zusammen mit der E.on Ruhrgas AG, den späteren Betrieb übernimmt für Wingas die Tochtergesellschaft OPAL NEL Transport GmbH.