Erhöhte PFT-Werte in Gärrückständen von Biogasanlagen

Untersuchungen von Biogasanlagen erweisen sich als sinnvoll

02. Juli 2007

Bei neueren Analysen sind erhöhte Werte an perflourierten Tensiden (PFT) in Gärrückständen von drei Biogasanlagen im Hochsauerlandkreis und im Kreis Soest gefunden worden. Die Werte der einzelnen Untersuchungen liegen bei 3.400 µg/kg, 2.700 µg/kg und 400 µg/kg. Bei 100 µg/kg ist jedoch der vorgegebene PFT-Richtwert vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW festgesetzt.

Nach dem Bekanntwerden der PFT-Belastungen im vorigen Jahr wurden vom Umweltministerium Untersuchungen auch für Biogasanlagen angeordnet. Im Rahmen dieser Untersuchungen musste wegen des hohen Fettgehaltes der Proben eine neue Methode zur Aufbereitung der Proben entwickelt werden, um in Gärrückständen PFT messen zu können. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, so das Ministerium, dass die Anordnung von Untersuchungen der Gärrückstände notwendig und sinnvoll war.