Es wird weniger verdient

Zeitenwende

Drei Jahre nach Beginn der Energiewende in Deutschland sind die Stromkonzerne mitten in einem Umstrukturierungsprozess.

19. März 2014

E.ons Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBITDA) sank im Geschäftsjahr 2013 nach Unternehmensangaben gegenüber dem Vorjahr um 14% auf 9,3Mrd.€. Der nachhaltige Konzernüberschuss betrug 2,2Mrd.€, teilte das Unternehmen mit. E.on hat bisher die Stilllegung von fast 13GW Kraftwerkskapazität in Europa beschlossen. »Das Jahresergebnis spiegelt deutlich die Belastungen durch ein schwieriges wirtschaftliches und regulatorisches Umfeld in Europa wider«, so E.on-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen bei der Vorstellung des Jahresergebnisses in Düsseldorf.

»Vor allem die unzureichenden Marktpreise für konventionelle Energien belasten weiterhin die Erzeugung.« Der Energieversorger erwartet für 2014 ein EBITDA im Bereich von 8 bis 8,6Mrd.€, für den nachhaltigen Konzernüberschuss ein Ergebnis zwischen 1,5 und 1,9Mrd.€.

EnBW erreichte 2013 ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) von rund 2,22Mrd.€. Es lag um 5,3% unter Vorjahr. Der Konzernüberschuss ging mit rund 463Mio.€ um 29% zurück. Auf der EnBW-Hauptversammlung wurde vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 0,69€ je Aktie auszuschütten.

www.eon.de, www.enbw.de

Erschienen in Ausgabe: 03/2014