»EU-Paket erhöht die Strompreise um 66. Mrd. €«

VIK schätzt die Folgen des Kaufs von CO2-Emissionsrechten.

31. Januar 2008

66 Mrd. € zusätzlich werden nach EU-Plänen für den Kauf der CO2-Emissionsrechte zur Stromproduktion allein in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2020 fällig, so die Abschätzung des VIK, der Interessenvertretung industrieller Energiekunden. ›Nur‹ 2 Mrd. € fallen davon für die tatsächliche Vermeidung der Emissionen an. Den Löwenanteil - 64 Mrd. € - sollen die Unternehmen als eine Art Strafsteuer für die weiterhin erlaubten CO2-Emissionen bezahlen. Eine Summe, die sich die Unternehmen laut dem VIK eins zu eins von ihren Kunden aus Industrie, Gewerbe und den privaten Haushalten über weiter steigende Strompreise, zurückholen werden. Das Weltklima wird von den hohen Kosten nicht mehr profitieren, als wenn ›nur‹ die 2 Mrd. € teuren CO2-Minderungen finanziert werden müssten und den Kunden die Umlage der 64 Mrd. € auf den Strompreis erspart bliebe.