EWI veröffentlicht Studie zu Elektromobilität

Ergebnisse an Rainer Brüderle übergeben

08. Juli 2010

Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) hat in der Studie „Potenziale der Elektromobilität bis 2050“ die Wirtschaftlichkeit und Umweltauswirkungen von Elektrofahrzeugen untersucht. Die Studie wurde auf dem BDEW-Kongress in Berlin an Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle übergeben.

Ohne staatliche Förderung könne im Referenzfall nur der elektrische Zweisitzer vor 2050 kostenmäßig mit den konventionellen Vergleichsfahrzeugen konkurrieren. Die Wirtschaftlichkeit werde in den Jahren von 2030 bis 2035 erreicht. Der elektrische Viersitzer und der Plug-In-Hybrid seien vor 2050 teurer als die konventionell betriebenen Vergleichsfahrzeuge.

Einsparungen von CO2-Emissionen sind langfristig abhängig von der Absenkung der CO2-Intensität der Stromerzeugung, so ein weiteres Ergebnis. So können im Jahr 2020 in Deutschland rund 1,2 Mio. t CO2 eingespart werden, 2030 bereits 6,4 Mio. t und 2050 rund 15,5 Mio. t.