Facility-Manager als Klimaschützer

CarMa - Carbon Management für Facility Services: unter diesem Titel haben zwei Hochschulen, der deutsche Verband für Facility-Management Gefma und Praxispartner ein zweijähriges Forschungsprojekt gestartet. Sie wollen mit einem noch zu entwickelnden IT-Tool eine Verbesserung der Kohlendioxid-Bilanzen bei den Facility Dienstleistungen erreichen.

03. April 2018

Im Forschungsprojekt CarMa  entwickeln die Hochschulen eine Carbon-Management-Methode und eine dazu passende Technologie zum Erfassen, zum Monitoring und zum Benchmarking der CO2-Emissionen von Facility Services.

Mit Unterstützung der Methode werden Unternehmen künftig ermitteln können, welche Aktivitäten in der Wertschöpfungskette ihres Facility Managements mit welcher Intensität zur CO2-Emission beitragen, wie der Verband weiter mitteilt. Außerdem können sie damit ihre eigene Kohlendioxid-Bilanz mit denen von Wettbewerbern vergleichen.

Software als Webservice

Das zu entwickelnde IT-Tool soll darüber hinaus auch  Empfehlungen und praktische Hinweise zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen liefern. Diese Software wollen die Partner künftig als Webservice anbieten. Außerdem soll eine entsprechende Gefma-Richtlinie erarbeitet werden.

Beteiligt an dem Projekt sind die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) in Kooperation mit der Gefma  sowie die Praxispartner Apleona HSG BS, BIM Berliner Immobilien Management, Iffm und Intep. Es wird vom Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin) gefördert.