Fast 10 Prozent mehr für E.on

Rund 9,4 Prozent der Minderheitsaktionäre haben sich für den Verkauf ihrer Innogy-Aktien an E.on entschlossen. E.on hat das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot nach der weiteren Annahmefrist am 25. Juli abgeschlossen.

30. Juli 2018

Einschließlich des RWE-Anteils an Innogy von 76,8 Prozent wird das Unternehmen nach Abschluss der Transaktion bei rund 86,2 Prozent der Innogy-Aktien halten. Voraussetzung dafür seien entsprechende behördliche Genehmigungen, wie E.on weiter mitteilt.

Man erwartet daher den Vollzug nicht vor Mitte 2019.

Marc Spieker, CFO von E.on: „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Bereits mit dem vereinbarten Erwerb der RWE-Mehrheitsbeteiligung hätten wir alle notwendigen Handlungsspielräume erhalten, um Innogy nach dem Vollzug der Transaktion in E.on zu integrieren.“

Mitte Juli hatte das Unternehmen mit Innogy eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der geplanten Integration geschlossen. Energiespektrum berichtete hier über die Vereinbarung

„Wir wollen und werden offen, transparent und fair mit Innogy zusammenarbeiten, um gemeinsam eine neue E.on zu schaffen, die sich mit intelligenten Netzen und innovativen Kundenlösungen voll auf die Kunden ausrichtet“, so Spieker.

Man werde einerseits die bereits angekündigten Synergiepotenziale von 600 bis 800 Millionen Euro heben und andererseits für das neue Unternehmen Wachstumspotenziale erschließen.