Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr nimmt Gestalt an

Die geplante Verknüpfung der Fernwärmeschienen an Rhein und Ruhr sollen für mehr Effizienz und Versorgungssicherheit für das Ruhrgebiet sorgen. Am 5. März unterzeichneten dazu die Vertreter der beteiligten Fernwärme-Unternehmen Steag Fernwärme, Energieversorgung Oberhausen und Fernwärmeversorgung Niederrhein den Gründungsvertrag für die neue Gesellschaft mit dem Namen ›Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr GmbH«.

06. März 2015

»In den letzten Monaten hat das Projektteam mit den Partnern aus Dinslaken und Oberhausen hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich darüber, dass wir dieses Zukunftsprojekt nun mit der Gesellschaftsgründung auch gemeinsam realisieren können«, so Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung der Steag Fernwärme.

Vier starke Gründe sprechen laut Bernd Homberg, technischer Vorstand der EVO für das Projekt: Versorgungssicherheit, Preisstabilität, Klimaschutz und Zukunftsverantwortung. »Fernwärme bietet nicht nur eine Alternative zu Nachtspeicherheizungen, Öl oder Erdgas, sondern schafft auch eine noch größere Preisstabilität«, so Homberg.

Dr. Thomas Götz, Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Niederrhein betont auch den lokalen Charakter des Projekts: »Mit der Schienenverbindung sind wir in der Lage, günstige, lokal vorhandene industrielle und regenerative Erzeugungsanlagen einzubinden.«