Förderinitiative ›Energiespeicher‹ gestartet

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) haben den Startschuss für 60 Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Energiespeicher gegeben.

11. Juli 2012

Um bis zum Jahre 2050 bei gleich bleibenden Anforderungen an die Versorgungssicherheit 80 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken zu können, soll die gemeinsame Förderinitiative ›Energiespeicher‹ der Bundesregierung notwendige technologische Durchbrüche und Kostensenkungen unterstützen und zu einer schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher beitragen.

Neben dem Leuchtturm ›Wind-Wasserstoff-Kopplung‹, der Projekte zum Thema Erzeugung von Wasserstoff oder Methan mittels Windüberschussstrom bündelt, und dem Leuchtturm ›Batterien in Verteilnetzen‹, bei dessen Projekten es um die Kopplung von Batteriespeichern mit dezentralen Erneuerbaren-Energien-Anlagen, insbesondere Photovoltaik geht, werden Forschungsvorhaben unter anderem zu den Themen Energiesystemanalyse und thermische Speicher gefördert, so die Ministerien.

Um auch langfristig Kompetenzen für den Umbau des Energiesystems zu sichern, werden zudem Nachwuchsgruppen an fünf deutschen Universitäten gefördert, die interdisziplinär zu verschiedenen Speichertechnologien forschen. Dabei handelt es sich unter anderem um Grundlagenforschung an der Ruhr-Universität Bochum, der Westfälische Wilhelms-Universität Münster und am Zentrum für Sonnen- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) am Standort Ulm.