Im Zentrum der HyLand-Regionen steht die Integration von erneuerbarem Wasserstoff im Verkehrssektor, um den möglichen Beitrag zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele zu zeigen.

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Frankfurt hat den Zuschlag für sein Projekt MH2Regio zur Wasserstoffproduktion aus Siedlungsabfällen erhalten. „Ziel ist es, ein wirtschaftliches Gesamtkonzept für eine Wasserstoffinfrastruktur ausgehend vom Frankfurter Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt zu erstellen“, so Mainova in einer Mitteilung.

Die Gewinner des Wettbewerbs HyLand erhalten jeweils 300.000 Euro Fördermittel, um Wasserstoffkonzepte auszuarbeiten.

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Mainova-Vorstand Norbert Breidenbach: „Das Projekt MH2Regio knüpft an unsere Erfahrungen mit Power-to-Gas in Frankfurt an und entwickelt diese weiter. Es sieht ein Gesamtsystem vor, das die gemeinsam genutzte Infrastruktur kosteneffizienter und leistungsfähiger als individuell erstellte Einzellösungen macht. Dafür sind wir mit Partnern im Gespräch, mit denen wir bis Mitte 2021 ein fertiges Konzept erstellen wollen.“

Die Initiative „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ ist Teil des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NIP).

Das Frankfurter Gewinner-Projekt MH2-Regio wurde unterstützt von der Hessen Agentur und der Hochschule Rhein-Main. Als Konsortialpartner prüfen Unternehmen alternative Antriebskonzepte. Dazu gehören: Autobus Sippel GmbH, ICB In-der-City-Bus, FlixMobility Experience GmbH, Fraport AG, Transdev Rhein-Main GmbH, Primus Linie Frankfurter Personenschiffahrt Anton Nauheimer GmbH.