Gabriel besucht Bioerdgasanlage in Einbeck

Fertigstellung im Herbst 2009.

18. März 2009

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich neulich im niedersächsischen Einbeck über den Bau der neuen Bioerdgasanlage informiert. In der Anlage will E.on laut eigener Aussage zukünftig 500 m3 Biogas durch Vergärung von nachwachsenden Rohstoffen erzeugen. Das Biogas wird zu Bioerdgas aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist. Die Anlage wird durch MT Energie im Auftrag des Energiekonzerns errichtet und soll im Herbst 2009 fertiggestellt werden. »Bioerdgas hat großes Potenzial in Deutschland. Wir gehen davon aus, dass bis 2030 gut zehn Prozent des derzeitigen Erdgasverbrauchs in Deutschland mit Bioerdgas gedeckt werden können«, betonte Friedrich Wolf, Geschäftsführer von E.on Bioerdgas. »Die Produktion von Bioerdgas hat den Vorteil, dass sie bei geringem Flächenbedarf einen hohen Energieertrag mit positiver Klimabilanz bringt. Hierzu kann auf eine breite Palette von Pflanzen als Rohstoffe zurückgegriffen werden. Bei der Anlage in Einbeck kommen Silagen aus Mais, Gras und Zuckerrüben zum Einsatz«.