Mit einer wettbewerbsfähigen Unternehmensstruktur, Investitionen in die Versorgungssicherheit, konsequenter Ausrichtung auf eine CO2-neutrale Zukunft und einem daraufhin ausgerichteten Marktauftritt sei das letzte Jahr ein großer Schritt in die richtige Richtung gewesen, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Gerhard Holtmeier.

Stabile Versorgungssicherheit auch in der Corona-Krise

ANZEIGE

„Die aktuelle Corona-Krise trifft die Gasag weniger hart als andere Versorger. Gründe sind eine geringere Abhängigkeit von industriellen Kunden und der unternehmerische Schwerpunkt auf Netzbetrieb und Vertrieb“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien zurzeit im Homeoffice, heißt es.

Unternehmenszahlen

ANZEIGE

In der Gasag-Gruppe stieg die Zahl der Privat- und Gewerbekunden sowie bei Kunden für Energiedienstleistungen 2019 weiter auf nun insgesamt rund 800.000. Zusammen mit dem Gastransport trägt der Vertrieb damit maßgeblich zu einem Umsatzplus bei.

Der Umsatz in der Gasag-Gruppe ist 2019 um 5 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro gestiegen (1.252 Mio. Euro nach 1.197 Mio Euro in 2018).

Dass die Gasag schon längst als gesamtheitlicher Energiedienstleister gesehen wird, zeigt die Entwicklung beim Umsatz mit Stromkunden sehr deutlich. Deren Anteil am Gesamtumsatz liegt inzwischen bei einem Fünftel.

Der Stromabsatz nahm 2019 um 26 Prozent zu (1,6 Mrd. kWh nach 1,3 Mrd. kWh in 2018). Der Gasabsatz blieb mit 25,2 Mrd. kWh auf Vorjahresniveau.

Das um wesentliche Sondereffekte bereinigte EBIT wuchs 2019 durch die Verbesserung, u.a. durch die Umsetzung des Transformationsprogramms ‚Gasag 2025‘, in allen Geschäftsfeldern um 7 Mio. Euro auf insgesamt 112 Mio. Euro.

Unbereinigt sank das Ergebnis von ca. 73 Mio. Euro auf 64 Mio. Euro infolge der zu hohen Temperaturen.

Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich geplant durch Altersteilzeitregelungen, Vorruhestand und einem Freiwilligenprogram um rund 100 auf 1.708 (1.820 zum 31.12.2018).