Geld für Borkum II

Der Bau des Offshore-Windparks in der Nordsee ist einen Schritt weiter. EWE und Trianel haben sich mit einer vorläufigen Investititionsentscheidung für den Park festgelegt.

13. Dezember 2016

An dem Windpark in der Nordsee mit einer Leistung von rund 200 Megawatt werden sich die beiden Unternehmen gemeinsam mit Stadtwerken jeweils in gleicher Höhe von 37,5 Prozent beteiligen. Für den verbleibenden Anteil von 25 Prozent an dem Offshore-Windpark laufen derzeit Gespräche mit interessierten Drittinvestoren, die noch vor dem finalen Investitionsbeschluss abgeschlossen werden, so die beiden Unternehmen.

„Wir haben den Windpark planerisch bis zu diesem Punkt mitentwickelt und freuen uns, nun auch in die Errichtung dieses wirtschaftlich sehr attraktiven Projektes investieren zu können“, sagt Matthias Brückmann, Vorstandsvorsitzender von EWE. 

Finale Entscheidung in 2017

Für die erste Jahreshälfte 2017 sind die finale Investitionsentscheidung im Gesellschafterkreis und der Baubeschluss für den Windpark geplant. Die Errichtung soll Anfang 2018 starten. Bis spätestens Ende 2019 soll der Trianel Windpark Borkum II ans Netz gehen.

Noch vor Auktionsverfahren

„TWB II ist eines der letzten Offshore-Projekte, das noch vor den neuen Auktionsverfahren für Wind auf See realisiert wird“, so Klaus Horstick, kaufmännischer Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum II (TWB II).

Für den Park sollen 32 Windkraftanlagen des Anlagenherstellers Senvion mit einer Leistung von jeweils rund 6,3 MW sollen auf Monopiles errichtet und an die bereits vorhandene parkinterne Umspannplattform angeschlossen werden.

Zudem liegen alle Genehmigungen des zuständigen Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für den Windpark vor, wie beide Unternehmen weiter mitteilen.