Geld für neues Stadtbild

Wissenschaftler haben untersucht, wie wirksam die Förderung energetischer Stadtsanierung ist. Nun liegen die Ergebnisse vor.

06. Dezember 2017

Das KfW-Programm 432, mit dem das Bundesumweltministerium quartiersbezogene Konzepte für die Energetische Stadtsanierung fördert, hat sich bewährt.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungskonsortium, das das Programm fünf Jahre lang begleitet und 63 Pilotprojekte analysiert hat.

Das Förderprogramm KfW 432 „Energetische Stadtsanierung“ setzt sich zusammen  aus den Förderbausteinen „Konzepterstellung“ und „Sanierungsmanagement“. Der vorliegende Bericht untersucht vor allem die Konzeptförderung.

Die Verfasser des Berichts loben den integrierten Handlungsansatz der energetischen Stadtsanierung, der in den Konzepten im Mittelpunkt steht. Die entwickelten Maßnahmen beziehen sich auf die Gebäudesanierung, die Wärme- und Stromversorgung, die Nutzung erneuerbarer Energien bis hin zur Mobilität und Verbraucherverhalten.

Mit dem Förderprogramm würde nicht nur der Klimaschutz gestärkt, sondern auch der soziale Zusammenhalt und die Lebensqualität in den geförderten Quartieren, so der Staatssekretär des BMUB Gunther Adler.

„Wir möchten mit der KfW-Förderung Akteure im Quartier unterstützen, die sich für eine sozialverträgliche Gebäudesanierung in Verbindung mit energieeffizienten Versorgungslösungen und klimafreundlichem Verbraucherverhalten einsetzen", sagt Gunther Adler.

Handlungsbedarf sieht das Forschungskonsortium vor allem bei der Ansprache von ländlichen Kommunen, bei der Entwicklung von Maßnahmen für eine klimafreundliche Mobilität und bei der Verknüpfung des Sanierungsmanagements mit anderen Stadtentwicklungsprozessen.

„Diese Anregungen werden wir aufgreifen und prüfen, an welchen Stellen wir in diesen Bereichen Unterstützung leisten können“, so Adler.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm: www.kfw.de/432

Den kompletten Bericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung finden Sie hier.