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Geld, um Standards zu setzen

Energetische Sanierung von ganzen Stadtteilen durch Kommunen erhöht den Klimaschutz. Zu diesem Schluss kam eine Studie im Auftrag der KfW.

31. Mai 2019
Geld, um Standards zu setzen
(Bild: Jan Becke/Adobe.stock.com)

Demnach können die Kommunen in Deutschland ihren Beitrag zum Klimaschutz erhöhen, wenn mehrere Maßnahmen der energetischen Sanierung und die verschiedenen Akteure in ganzen Stadtteilen miteinander vernetzt werden.

„Hierzu bedarf es eines gebäudeübergreifenden Ansatzes, der die Verbesserung der Energieeffizienz, die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Reduktion von Treibhausgasemissionen systematisch miteinander verbindet“, so die KfW.

Zuschüsse

Seit dem Jahr 2012 fördern Bund und KfW die Entwicklung entsprechender Konzepte und deren Umsetzung durch die Kommunen mit Zuschüssen. Die Schweizer Prognos AG hat das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ im Auftrag der KfW evaluiert.

Integrierte Konzepte

Den Kommunen wird durch einen niederschwelligen Zugang, Offenheit und Flexibilität des Programms ermöglicht, integrierte Konzepte zur energetischen Sanierung zu entwickeln, die helfen, die spezifischen Gegebenheiten vor Ort besser zu berücksichtigen.

Die Prognos-Evaluation beurteilt rund drei Viertel der analysierten Konzepte als gut oder sehr gut. Das Institut wertet dies als einen beachtlichen Erfolg für das Programm. Die analysierten Konzepte vermittelten einen guten Eindruck der möglichen energetischen Einsparpotenziale in den Quartieren über die Ebene von Sanierungsmaßnahmen bei einzelnen Gebäuden hinaus. Hier die Details zum Nachlesen auf der Website der KfW.

Expertengespräch zur Quartierversorgung

Ob Neubau oder Bestand: Die energetische Stadtsanierung ist ein bundesweites Großprojekt. Es wird Städte und Gemeinden auf Jahre beschäftigen. Worauf kommt es dabei an? Energiespektrum lud im Juni 2018 Fachleute zu einem Round-Table-Gespräch über moderne Quartierversorgung im Digitalzeitalter. Hier der Beitrag aus Heft 7/18 zum Nachlesen.