Getrennte Geschäfte

Markt

Das Clearinghaus der European Energy Exchange AG (ECC) wird ab sofort die Abwicklung von Handelsgeschäften in europäischen Emissionsrechten (EUA) getrennt nach Geschäften aus der Primärmarktauktion und dem Sekundärmarkt durchführen, um einen klaren Herkunftsnachweis zu ermöglichen.

16. März 2011

Dazu richte man für jeden zum EUA-Handel zugelassenen Teilnehmer zwei interne Lieferkonten ein. Das erste Konto wird nach eigenen Angaben vom Clearinghaus für die in der Primärauktion erworbenen Emissionsrechte verwendet, das zweite für Transaktionen, die aus dem Handel am Sekundärmarkt resultieren.

Des Weiteren wird die Terminbörse Eurex neuer Mehrheitsaktionär der EEX. Eurex und die Landesbank Baden-Württenberg (LBBW) haben vereinbart, dass die Eurex den LBBW-Anteil an der EEX in Höhe von 22,96% übernimmt. Dadurch wird die derzeitige EEX-Beteiligung der Eurex von 35,2% auf über 50% steigen. Mit dem Mehrheitserwerb soll die Wettbewerbsposition der EEX »dauerhaft gestärkt« werden.

Erschienen in Ausgabe: 02/2011