Gewusst wie

Rathäuser, Schulen und Kindergärten in deutschen Städten und Gemeinden verbrauchen deutlich mehr Energie als nötig. Das Energiesparen gehen Kommunen und Bundesländer unterschiedlich an. Einen bundeseinheitlichen Standard gibt es nicht – noch nicht.

25. September 2018

Rund 10 bis 20 Prozent der Energiekosten jeder Kommune ließen sich ohne große Investitionen durch ein effizientes Energiemanagement einsparen. Deutschlandweit wäre das ein Betrag von rund 370 Millionen Euro.

Wie diese Einsparpotenziale in den kommunalen Liegenschaften künftig erschlossen werden können, haben jüngst Landesenergieagenturen aus vier Bundesländern in Berlin vorgestellt.

Bundesweit einmalige Kooperation

„Die bundesweit einmalige Kooperation ist ein erster Schritt hin zu einem bundeseinheitlichen Qualitätsstandard für kommunales Energiemanagement“, so die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg KEA.

Kern der Zusammenarbeit ist ein kostenfreies Online-Werkzeug mit dem Namen Kom.EMS. Beteiligt an dem Projekt sind Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Das Werkzeug steht Kommunen aus den beteiligten Bundesländern kostenfrei unter www.komems.de zur Verfügung.

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