GfK: Callux-Feldtestkunden mit Brennstoffzellen zufrieden

Brennstoffzellen-Heizgeräte müssen sich im Praxistest wie andere Heizgeräte auch tagtäglich bewähren. Die regelmäßigen Befragungen der GfK im Auftrag von Callux, dem größten Praxistest für Brennstoffzellen-Heizgeräte in Deutschland, zeigen, dass die Kunden die Anlagen schätzen und die Perspektiven für die innovative Technologie auch aus Marktforschungssicht gut sind.

27. August 2013

Eine aktuelle Befragung der Feldtestkunden hat ergeben, dass 98% mit den Geräten zufrieden sind. Patrick Niemeyer von der GfK kommentiert das Ergebnis wie folgt: »Die Test-Anwender von Brennstoffzellen-Heizgeräten sind insgesamt zufrieden, etwa drei Viertel sogar sehr zufrieden. Uns sagt dieser hohe Wert, dass die Anlagen in puncto Störanfälligkeit und Wartungsqualität den Vergleich mit anderen Heizgeräten nicht zu scheuen brauchen.«

Entsprechend hoch ist auch die Weiterempfehlungsbereitschaft der Probanden. Neun von zehn Feldtestkunden würden auch Bekannten in gleichen Wohnsituationen zu einem Brennstoffzellen-Heizgerät raten.

Neben der Zufriedenheit wurde auch erfragt, was die Feldtestkunden über die neue Technologie denken. Niemeyer: »Insbesondere in Sachen Designqualität sind die Brennstoffzellen-Heizgeräte sehr modern und für 92 Prozent der Kunden ansprechend.«

Den Platzbedarf bewerten drei Viertel der Feldtestkunden als akzeptabel und entsprechend viele die Geräuschkulisse als leise. GfK stellte im Zuge der Befragung auch fest, dass die Feldtestkunden Brennstoffzellen-Heizgeräten einen großen Beitrag an der Energiewende zusprechen, den somit jeder Hauseigentümer selbst aktiv leisten könne.

Niemeyer bewertet den aktuellen Stand von Brennstoffzellen in der Hausenergieversorgung mit Blick auf die Kundensicht: »Die Geräte schneiden bei den Testkunden gut ab. Allerdings ist durch die voraussichtlich höhere Preispositionierung gegenüber der Gas-Brennwerttechnik später genau zu prüfen, wo die Käuferschichten zu finden sind, die sich ein derartiges Premiumprodukt ins Haus stellen lassen.«

Vortrag zu Hintergründen und zum Zwischenstand des Projekts aus dem Juli (PDF) auf der Projektseite.