Green Bond – was bringt's?

Die NRW Bank hat in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut die ökologische Wirkung der Projekte ermittelt, die 2017 durch den Green Bond des Bankhauses finanziert wurden.

30. April 2018

Mit den insgesamt eingesetzten 500 Millionen Euro werden verschiedene ökologische Projekte aus den Bereichen Energie und Wasser refinanziert und jährlich 402.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart.

„Über unser Green Bond-Programm bieten wir unseren Investoren die Möglichkeit, sich für Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW Bank.

„Mit unserer Anleihe refinanzieren wir gezielt Energieprojekte wie Windkraftanlagen und die Emscher-Renaturierung und unterstützen damit die Energiewende in Nordrhein-Westfalen.“

Beitrag zum Klimaschutz

Mit 430 Millionen Euro wird der Green Bond 2017 der NRW Bank wie in den Vorjahren durch das Themenfeld „Mitigation“ geprägt, in dem klimaschädliche Emissionen eingespart werden. Innerhalb dieses Segments entfallen fast 410 Millionen Euro auf neu errichtete Windenergieanlagen.

Weitere 20 Millionen Euro werden zur energieeffizienten Renovierung von Wohngebäuden und zur Modernisierung öffentlicher Gesundheits- und Universitätseinrichtungen in Münster und Köln genutzt.

Das Wuppertal Institut hat ermittelt, dass durch die geförderten Projekte über die gesamte Laufzeit des fünften Green Bonds über zehn Jahren 4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden können.

Gemessen an der Größe des analysierten Asset Pools von 500 Millionen Euro kommt es zu einer Einsparung von 402.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr.

Die Wirkungsanalyse des Wuppertal Instituts basiert auf dem MDB-Harmonizes Framework for Impact Reporting.

Beim zweiten Themenfeld des Green Bonds „Adaption“ werden 70 Millionen Euro für die Renaturierung des Ruhrgebiets-Flusses Emscher eingesetzt.