Große Resonanz auf VKU-Gutachten zum Energiemarktdesign

Der Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 4. Juni in Berlin getagt. Im Mittelpunkt standen auch die Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Fracking.

06. Juni 2013

Anfang März 2013 hatte der VKU der Öffentlichkeit die Ergebnisse des Gutachtens zum neuen Energiemarktdesign vorgestellt. VKU-Präsident Ivo Gönner zog bei der Tagung des Vorstandes des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) am 4. Juni eine erste positive Bilanz: »Ziel der Veröffentlichung des Gutachtens war es, eine solide und fundierte Diskussionsgrundlage zu schaffen und praktikable Wege aufzuzeigen, wie das Energiesystem der Zukunft gestaltet werden kann. Die vielen positiven Rückmeldungen von verschiedensten Akteuren aus der Branche und der Politik haben uns darin bestärkt, dass die Erstellung des Gutachtens richtig und wichtig war.« Nun gelte es in den kommenden Monaten die inhaltliche Debatte weiter zu vertiefen, damit nach der Bundestagswahl schnell tragfähige und nachhaltige Lösungen entwickelt werden können.

Schließlich wurde die Aufnahme zwölf neuer Mitglieder aus allen drei Sparten des Verbandes beschlossen, darunter auch der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW). »Damit wird die kommunalwirtschaftliche Vertretung in Norddeutschland noch einmal deutlich gestärkt«, so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. »Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft wächst weiter und ist auf dem richtigen Weg.«

Der Vorstand diskutierte außerdem die politischen Entwicklungen beim Fracking. »Aus Sicht des VKU muss der Schutz der Trinkwasserressourcen beim Thema Fracking höchste Priorität haben. Wir bedauern, dass es dem Bund und den Bundesländern bisher nicht gelungen ist, einen Rechtsrahmen zu schaffen, der diesen Vorrang sicherstellt«, so Gönner.