Große schaffen mehr als Kleine

Markt

Große Wohnungsunternehmen sanieren häufiger und umfassender als private Eigentümer und Kleinvermieter. Das geht aus dem Wärmemonitor 2015 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Er basiert auf Daten von Ista zu Mehrfamilienhäusern. Dabei profitieren die Großen nicht nur von klassischen Skalenerträgen, sondern auch von ihrer Erfahrung, die sie bei derartigen Projekten in der Vergangenheit sammeln konnten, so das DIW.

02. November 2016

Der Energiebedarf von vollständig sanierten Gebäuden großer Immobilienunternehmen mit einem Portfolio von mehr als 1.000 Wohnungen sinkt im Durchschnitt um 36%, der von entsprechenden Gebäuden mittlerer Unternehmen um etwa 26%. Laut Wärmemonitor ist der Heizenergiebedarf zudem seit 2003 um 18% gesunken. Die Energiepreise je kWh der Heizperiode 2015 sind im deutschlandweiten Durchschnitt um gut 6% gegenüber der Vorperiode gesunken.

Auch Techem hat eine Auswertung über Kosten und Verbrauch deutscher Mehrfamilienhäuser für 2015 durchgeführt: Demnach stieg der durchschnittliche Endenergieverbrauch für Heizung und Warmwasser aufgrund der Witterung gegenüber 2014 zwischen 5 und 6%. Die Kosten für Heizöl seien gesunken. Eine Nachzahlung für Erdgas- und Fernwärmenutzer sei zudem wahrscheinlich, teilt Techem weiter mit.

www.techem.de

Erschienen in Ausgabe: 09/2016