Grün ist gut

Unternehmen – Baywa aus München hat gute Zahlen für 2018 vorgelegt. In diesem Jahr will das Unternehmen noch besser sein. Mittel zum Zweck soll die ›grüne Perspektive‹ sein, sagt Firmenchef Klaus Josef Lutz.

13. Mai 2019

Im Geschäftsjahr 2018 stieg der Umsatz des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzerns Baywa AG auf 16,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,1 Mrd. Euro). Das EBIT betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 172,4 Mio. Euro (Vorjahr: 171,3 Mio. Euro).

Mit der Steigerung der Ergebnisse in allen operativen Segmenten des Konzerns erreichte die Baywa ihre Jahresziele und konnte so die positiven Einmaleffekte des Vorjahres in Höhe von rund 20 Mio. Euro ausgleichen. Das Unternehmen will für 2018 eine stabile Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,90 Euro) zahlen.

Herausforderung Klimawandel

Herausforderung Klimawandel

Hervorragend schnitt im Jahr 2018 auch das Segment Energie ab. »Sowohl die klassische Energie als auch das Geschäftsfeld regenerative Energien erzielten jeweils eine Bestmarke«, sagte Baywa-Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz. Er betonte, dass das Unternehmen zukünftig noch viel stärker und zielgerichteter eine grüne Perspektive bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsstrategien und -modelle verankern werde.

»Die Auswirkungen des Klimawandels stellen die größte Herausforderung für uns alle und damit auch für uns als Unternehmen dar«, hob Lutz hervor. Die Baywa baue hier auf einer soliden Basis auf. Als Beispiele nannte er nicht nur das Geschäftsfeld regenerative Energien, sondern auch die Lösungen, die im Rahmen der Digitalisierung zur effizienteren Nutzung von Dünger oder Wasser angeboten werden.

»Mit der Implementierung einer grünen Perspektive wollen wir Antworten auf die Frage finden, wie wir nachhaltig und ressourcenschonend unsere Geschäfte entwickeln«, so Lutz. hd

Erschienen in Ausgabe: 03/2019
Seite: 27