Grüne Welle

Der Lieferverkehr in den Städten nimmt weiter zu und belastet die Umwelt. Das Bundesumweltministerium hat jetzt einen Ideenwettbewerb für nachhaltige urbane Logistik gestartet.

24. Mai 2018

Lastenräder, Elektrofahrzeuge und kleine dezentrale Logistikstandorte können einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt leisten.

 

Um Beispiele bekannt zu machen und neue innovative Ideen anzustoßen, hat das Bundesumweltministerium (BMU) jetzt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) den Bundeswettbewerb ‚Nachhaltige urbane Logistik‘ gestartet.

Förderung für E-Lieferwagen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Aktiver Klimaschutz und eine bessere Lebensqualität sind zwei wichtige Aufgaben für die Städte.“ Mit der Förderung von Elektro-Lieferwagen im Sofortprogramm Saubere Luft unterstütze das Ministerium die Kommunen bereits bei diesen Aufgaben, so Schulze.

 

Fast ein Fünftel der innerstädtischen verkehrsbedingten NO2-Emissionen stammt aus Nutzfahrzeugen, so das BMU, von denen viele für die Belieferung von Bewohnern, Geschäften und Unternehmen im Einsatz sind.

 

Der Bundeswettbewerb soll dazu beitragen, schädlichen Emissionen zu verringern und Umwelt- und Klimaschutz in den städtischen Verkehr zu bringen.

Projekte bis 15. Juli einreichen

Teilnehmen können Unternehmen, Hochschulen und Kommunen mit bereits laufenden oder realisierten Projekten oder mit Konzepten, die noch auf ihre Umsetzung warten, heißt es in einer BMU-Mitteilung.

 

Wichtig ist, dass die Projekte oder Konzepte im Bereich der urbanen Logistik einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, die Emissionen vor Ort senken und gleichzeitig auch sozial und wirtschaftlich nachhaltig sind, so das Ministerium.

 

Einreichungsschluss ist am 15. Juli 2018. Ein Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro wird auf die Gewinnerprojekte verteilt.

 

Alle wichtigen Informationen rund um den Wettbewerb finden Sie unter www.nachhaltige-urbane-logistik.de

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