Batteriezellen

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Seit Ende Juni steht fest: In Münster entsteht eine Forschungsfertigung für Batteriezellen. Bund und Land investieren eine Millionensumme.

10. Juli 2019
recycling, energy, power, environment and ecology concept - close up of alkaline batteries heap
(Bild: lev dolgachov – fotolia.de)

Die Förderung des Bundesforschungsministeriums (BMBF) beläuft sich nach Angaben der Universität Münster auf etwa 500 Millionen Euro für den Aufbau der Zellfertigung. Die NRW-Landesregierung wird zusätzlich mehr als 200 Millionen Euro beisteuern, heißt es.

Mit der Forschungsfertigung soll ein Rahmen geschaffen werden, in dem Materialien, Zellkonzepte, Produktionsprozesse und zugehörige Maschinen entwickelt, getestet und optimiert werden. Auf diese Weise soll der nachhaltige Einstieg Deutschlands in eine eigene Produktion großer Batteriezellen in Serie geebnet werden. Den Angaben zufolge soll die Batteriefabrik 2022 ihren Betrieb aufnehmen.

Konzept Forschungsfabrik

Mehr Geld für die Batterieforschung, Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland, schnellerer Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung: Das sind die Ziele des Dachkonzepts Forschungsfabrik Batterie des BMBF.

Schwarmspeicher-Test in Freiburg

Batteriespeicher nehmen für ein zukünftiges Energiesystem eine Schlüsselrolle ein. Badenova testet in Freiburg die Vernetzung von PV-Akkuspeichern zu einem Schwarmspeicher.

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