Halbleiterindustrie erfüllt Klimaschutzzusage

Die in Deutschland produzierenden Halbleiterhersteller hatten sich 2005 gegenüber dem Bundesumweltministerium verpflichtet, die Emissionen der von ihnen verwendeten Prozessgase im Vergleich zum Jahre 1995 bis 2010 um 8% zu verringern. In dem nun übergebenen Abschlussbericht zeigt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) auf, dass die Selbstverpflichtung übererfüllt wurde und sogar eine Emissionsminderung um mehr als 47% (ausgedrückt in Kohlendioxid-Äquivalenten) erreicht werden konnte. Im selben Zeitraum hatte sich die zugrundeliegende Produktion verdreifacht.

29. November 2011

Der ZVEI hat den Abschlussbericht zur Selbstverpflichtung zur Reduzierung der Emissionen bestimmter fluorierter Treibhausgase an Umwelt-Staatssekretär Jürgen Becker übergeben.

Der Staatsekretär zeigte sich besonders darüber erfreut, dass mit der Halbleiterindustrie eine Branche, die eine Schlüsselfunktion bei der Entwicklung energieeffizienter Lösungen und Produkte und damit beim Klimaschutz innehat, auch bei ihrer eigenen Produktion Maßstäbe für den Klimaschutz setzt und einen wesentlichen Beitrag zum verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen leistet:

»Es zeigt sich erneut, dass Klimaschutz ein Motor für die Entwicklung innovativer beispielgebender Produkte und Prozesse ist. In diesen für den weltweiten Klimaschutz wichtigen Tagen wünsche ich mir, dass national und insbesondere auch international die verschiedenen Industriezweige dem Vorbild der deutschen Halbleiterhersteller folgen und sich ebenfalls verstärkt für klimafreundliche und ressourceneffiziente Produkte und Produktionsweisen entscheiden.«