Handel mit Cap-Futures startet am 14. September

Von Montag, 14. September, an lässt die Leipziger Energiebörse EEX nach eigenen Angaben »German Intraday Cap-Futures« handeln. Der »German Intraday Cap-Future« ist ein finanziell erfüllter Terminkontrakt, der vor dem Hintergrund der zunehmenden Erzeugung erneuerbarer Energien entwickelt wurde.

22. Juli 2015

Diese ist im Voraus nicht verlässlich planbar, wodurch Preisspitzen am deutschen Intraday-Markt vermehrt auftreten können. Vermarkter von Windenergie können sich mit dem Cap-Future beispielsweise gegen hohe Preise für Ausgleichskäufe absichern, falls der Windertrag geringer als erwartet ausfällt.

Die Auszahlungsschwelle für den Cap-Future beträgt 60 €/MWh. Dieser Schwellenwert (»Cap«) bestimmt, ab welchem Preis der Käufer eines Cap-Futures für ein am´deutschen Intraday-Markt gehandeltes Stundenprodukt vom Verkäufer eine Auszahlung erhält. Die Höhe der Auszahlung entspricht der Differenz zwischen dem Marktpreis der betreffenden Stunden, gemessen durch den ID3-Price, und der Höhe des Caps. Dieser neue Index wird täglich für alle Lieferstunden des deutschen Intraday-Markts berechnet und von der Epex Spot veröffentlicht.

Bei der Festlegung der Auszahlungsschwelle hat sich die EEX an den historischen Preisen der deutsch-österreichischen Day-Ahead-Auktion der Epex Spot orientiert. Im Jahr 2014 lagen circa 1 % der Auktionspreise oberhalb von 65 €/MWh und circa 2 % der Preise oberhalb von 61 €/MWh. Mit der Festlegung der Schwelle auf 60 €/MWh ist sichergestellt, dass der Cap-Future einerseits nur Stunden mit

Preisspitzen am deutschen Intraday-Markt erfasst, gleichzeitig aber regelmäßig eine Auszahlung aus dem Cap-Future zu erwarten ist.