Hilfe zur Selbsthilfe

Mit den Ausschreibungen für Windenergie an Land kommen teils komplexe formale Herausforderungen auf die Branche zu. Der Bundesverband Windenergie(BWE) will helfen und hat daher eine juristische Handreichung veröffentlicht. Zudem plant er Informationstage in zehn Städten.

23. November 2016

Schon auf dem Weg hin zu Ausschreibungen gilt es einige wichtige Termine im Blick zu behalten, so der Verband. Die zwei wichtigsten: Bis 31.01.2017 muss zwingend die Meldung einer bis 31.12.2016 erfolgten Genehmigung an das Anlagenregister vorgenommen sein, um noch die fortgeschriebene EEG-Vergütung für die Übergangszeit nutzen zu können.

Und wer sich entscheidet, mit einem bis 31.12.2016 genehmigten Projekt in Ausschreibungen zu gehen, muss dies der Bundesnetzagentur bis 28.02.2017 mitteilen.

Basisinfos und Stolpersteine

Die Handreichung (Link) sei für die Praxis leicht handhabbar. Detailliert werden unter anderem die Voraussetzungen zur Teilnahme, der Ablauf des Verfahrens sowie die inhaltlichen und formellen Anforderungen für Gebotsabgabe erläutert. Außerdem werden sogenannte Stolpersteine dargestellt und in einer Tabelle zusammengefasst. Schließlich werden die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften erklärt.

Eine Checkliste fasst die wichtigsten Eckpunkte noch einmal zusammen. Nach der Verabschiedung des EEG Änderungsgesetzes durch den Bundestag wird eine gedruckte Broschüre verfügbar sein, die auch die dort enthaltenen Regelungen berücksichtigt.

Infotage

Die BWE-Infotage sollen allen Akteure der Branche eine weitere Möglichkeit bieten, um sich  auf alle praktischen Aspekte von der Vorbereitung bis Umsetzung auf Ausschreibungen vorzubereiten.

Die Veranstaltungen finden in Potsdam (06.12.2016), Fulda (11.01.2017), Ulm (23.01.2017), Bielefeld (30.01.2017), Leipzig (06.02.2017), Jena (13.02.2017), Wittenberg (20.02.2017), Schleswig (03.03.2017), Osnabrück (10.03.2017) und Wolfsburg (17.03.2017) statt.

Anmeldungen sind auch für Nichtmitglieder des BWE möglich.