Hilfreiche Tipps und Infos per Web

INTERNET - Das Portal www.co2-handel.de stellt aktuelle Marktinfos aber auch nützliche Tipps zum Emissionsmanagement zur Verfügung.

10. Mai 2006

Ein glücklicher Zufall hat die beiden Tübinger Gründer des Portals, Norbert Schmid und Stephan Schunkert, zusammengeführt. Schmid ist Energiewirtschaftler und arbeitet für mehrere Stadtwerke, Schunkert berät mit seiner avantTime Consulting Unternehmen im In- und Ausland in energiewirtschaftlichen und technischen Fragen. Als Experten im Emissionshandel beobachten sie die Entwicklungen der letzten Jahre sehr intensiv.

„Wir haben uns gefragt, wo wir aktuelle und vor allem ganzheitliche Informationen zu diesen komplexen Themen finden können, ohne einseitig nur über den Zertifikate-Markt, Klimaschutzprojekte oder die Wirtschaftsaktivitäten informiert zu werden und haben erstaunt festgestellt, dass es im Internet nichts dergleichen gibt“, berichtet Schmid.

Da habe es nahe gelegen, die guten Kontakte spielen zu lassen und ein Expertennetzwerk zum Emissionshandel und Klimaschutz zu bilden. Neben aktuellen Marktinformationen stellt das Portal auch Berichte zu Recht und Politik sowie hilfreiche Tipps für die Entwicklung und Finanzierung von CDM-Projekten und das Emissionsmanagement bereit.

Seit August 2005, der Geburtsstunde des B2B-Portals, wächst seine Leser- und Anhängerschaft stetig. Derzeit nutzen rund 40.000 Besucher pro Monat diese auf etwa 2.000 Seiten angewachsene Plattform. „Wir bekommen zunehmend elektronische Post von Unternehmen, Behörden aber auch von Privatpersonen. Einige haben konkrete Anliegen, auf die wir so gut wie möglich eingehen. Viele bringen aber einfach nur ihre Zustimmung zum Ausdruck“, so Schmid.

Besonders wichtig sei es, unabhängig zu bleiben und kein Unternehmen zu bevorzugen. „Mit unseren Partnern bekommen wir profunde Informationen aus erster Hand“, ergänzt Schunkert. „Dafür dürfen die das Portal auch mit ihren Logos schmücken. Wir sind aber offen auch gegenüber anderen Personen, Unternehmen und Institutionen, die fachliche Beiträge leisten wollen. Kritische Artikel von Greenpeace zu den niederrheinischen Braunkohle-Kraftwerken sind uns genauso wichtig wie Beiträge vom Anlagenbetreiber RWE.“

Etwas Werbung sei schon erlaubt, denn irgendwie muss sich das Portal schließlich finanzieren. Denn weder Fördermittel noch Fremdfinanzierungen waren für den Betrieb des Portals bislang nötig und das soll nach dem Willen der beiden Gründer auch so bleiben.

Erschienen in Ausgabe: 05/2006