Hochtief setzt auf CO2-Reduktion von Immobilien um bis zu 20 Prozent

Um bis zu 20 % lässt sich der CO2-Ausstoß von Immobilien und Liegenschaften in den nächsten fünf Jahren senken. Von diesem ökologischen und ökonomischen Ziel ist Hochtief Facility Management nach eigenen Angaben überzeugt.

14. Februar 2011

Um die gesetzten Ziele zu erreichen, schule man derzeit alle objektverantwortlichen Mitarbeiter. Sie sollen im laufenden Immobilienbetrieb Optimierungsmöglichkeiten, die zu einem deutlichen Senken von Energiekosten und CO2-Ausstoß führen, noch besser erkennen und den Kunden entsprechende Lösungsvorschläge unterbreiten. Derart optimierte Immobilien werden dann das neue Gütesiegel ›blueFM‹ tragen.

Potenzial sei reichlich vorhanden: Das Unternehmen schätzt, dass nur etwa 15 % deutscher Gewerbeimmobilien die aktuelle Energieeinsparverordnung erfüllen. Vor allem eine oftmals bis zu 30 Jahre alte Gebäudetechnik sei für den schlechten Wert verantwortlich. blueFM werde dort ansetzen, wo Einsparpotenziale am besten zu realisieren sind. Dies sei vor allem beim Steuern von technischen Anlagen und bei den verwendeten Bauteilen wie Filtern, Pumpen oder Motoren der Fall. Außerdem setze blueFM auf den Lebenszyklus einer Immobilie. Nachhaltigkeit beginne demnach in der Projektentwicklung, setzt sich beim Bau- bzw. Umbau fort und wird auch im Betrieb konsequent umgesetzt.