Ab sofort gilt die Förderung für alle Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden, für rein elektrische Fahrzeuge wie für Plug-in-Hybride. Die Bundesregierung hatte die höhere Förderung bereits im Herbst als Teils des Klimaschutzprogramms beschlossen.

Das Verfahren unter Beteiligung der EU-Kommission zog sich aber hin. Jetzt erhielt die Neuregelung das OK aus Brüssel.

Bis zu 50 Prozent mehr Geld

Die Förderung ist nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) von der Art des Autos und vom Listenpreis abhängig. Für batterieelektrische Fahrzeuge sowie Brennstoffzellen-Autos bis zu einem Listenpreis von 40.000 Euro steigt sie von 4000 auf 6000 Euro. Für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro liegt der Zuschuss künftig bei 5000 Euro, ein Viertel höher als bisher.

Für Plug-in-Hybride unter 40.000 Euro sind es 4500 Euro; bei einem Listenpreis über 40.000 Euro bekommen Käufer 3750 Euro. Nach BMWI-Angaben kann das Geld auch rückwirkend beantragt werden.

Antrag beim BAFA stellen

„Anträge auf den Umweltbonus können Käuferinnen und Käufer wie gehabt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellen. Mit der neuen Förderrichtlinie wird auch das Antragsverfahren erleichtert: Um von den erhöhten Fördersätzen zu profitieren, ist von nun an ein einmaliger Kontakt zum BAFA ausreichend“, heißt es in einer BMWI-Mitteilung.

Die Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem sogenannten Umweltbonus, der Staat zahlt die andere Hälfte. Zur bislang gültigen Kaufprämie hatten Bund und Industrie laut Medienberichten jeweils 600 Millionen Euro beitragen.