Holzplantagen für Heizkraftwerke

Energieholz Den Einsatz von Holz als Brennstoff in Heizkraftwerken will der Energiekonzern RWE weiter ausbauen.

22. April 2008

Dazu unterzeichneten jetzt seine Tochter RWE Innogy Cogen und die Forstbaumschule P&P mit Sitz in Eitelborn einen Vertrag. Er bildet die Grundlage für die Anpflanzung von bis zu 10.000 ha Energieholzplantagen in den nächsten vier Jahren in Deutschland. Die RWE Innogy Cogen betreibt bereits vier große Biomasse-Heizkraftwerke auf Altholzbasis. Die Erschließung von Frischholz aus Energieholzplantagen ist ein bedeutender Schritt zur Absicherung der Brennstoffversorgung der zukünftig geplanten Biomasse-Heizkraftwerke. Diese Heizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme- Kopplung (KWK). Aufgrund der kombinierten Strom- und Dampferzeugung gelten sie als besonders energieeffizient. Hinzu kommt, dass Holz ein CO2-neutraler Brennstoff ist. Das Biomasse-Heizkraftwerk Siegen-Wittgenstein befindet sich in der Realisierungsphase. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2008, im Herbst 2009 wird das Kraftwerk voraussichtlich seinen Betrieb aufnehmen. Die KWK-Anlage ist ausgelegt auf die Nutzung von Forst-Biomasse. Die Anlage soll nach ihrer Fertigstellung eine Leistung von 8 MWel und 30 MWth haben. www.rweinnogy.de

Erschienen in Ausgabe: 05/2008