Husum macht Wind

Auf der Traditionsmesse in der nordfriesischen Kreisstadt vom 12. bis 15. September präsentieren sich diesmal fast 700 Aussteller. Der Veranstalter erwartet in diesem Jahr über 18.000 Besucher in den insgesamt fünf Hallen.

12. September 2017

„In diesen vier Tagen sind wir das Zentrum der Windenergiebranche. Hier kommen alle zusammen. Mit den Ergebnissen der letzten Ausschreibungsrunde und der bevorstehenden Bundestagswahl werden die Gespräche in diesem Jahr besonders spannend sein. Die Husum Wind wird ihrer Funktion als entscheidende Plattform zum Meinungsaustausch für die wichtigsten Branchenvertreter also wieder mehr als gerecht“, erklärte Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress zum Start der Messe am 12. September.

 

Die Messe fokussiert den wichtigsten Kernmarkt der Branche: den technologisch führenden deutschen Windenergiemarkt.

 

Im Vergleich zu 2015 ist sie deutlich gewachsen: Fast 700 Aussteller und über 27.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche stellen ein Wachstum von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, so die Messegesellschaft.

Die Aussteller der On- und Offshore-Windbranche präsentieren ihre wichtigsten Produkte und Innovationen.

 

"Mitten im Windpionierland der deutschen Nordseeküste sorgt der traditionsreiche Treffpunkt alle zwei Jahre für den intensiven Austausch der Branchenkenner und schafft praxisorientierten Mehrwert", teilt die Messegesellschaft zudem mit.

 

  

Auf dem Kongress finden über 40 Foren, Workshops, Podiumsdiskussionen und Seminare statt.

 

Zu den Veranstaltungen zählen unter anderem die Foren Sektorenkopplung & Netzintegration, das Innovations- und Offshore-Forum und am letzten Messetag die Windcareer.

 

In den Veranstaltungen werden nicht nur Einblicke in technische Neuheiten gegeben, sondern auch aktuelle Ereignisse aus Wirtschaft und Politik diskutiert.

 

Partnerland der Messe ist diesmal Nordrhein-Westfalen.

 

„Das Bundesland ist in diesem Jahr nicht nur der größte Aussteller auf der Messe“, so Thomas Seifried, Projektleiter der Husum Wind. Anlässlich der Länderpartnerschaft finde zudem die Jahrestagung des Netzwerks Windenergie der Energieagentur.NRW erstmalig in Husum statt.

 

Energiespektrum hat am 12. September erstmals ein Expertengespräch auf dem Husumer Messegelände veranstaltet. Thema der öffentlichen Podiumsdiskussion war die Digitalisierung in der Windenergie im Nach-EEG-Zeitalter.

Moderator und Energiespektrum-Chefredakteur Holger Dirks diskutierte mit Branchenexperten über Chancen durch Big Data für Neuanlagen und Anlagen, die aus der EEG-Förderung fallen.

 

Welche technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten ergeben sich mit Hilfe von Big Data? Was bedeutet das für das neue Auktionsmodell? Was für Potenziale bietet Condition Monitoring? Diese und mehr Fragen sollten mit Herstellern, Betreibern und Serviceanbietern in der einstündigen offenen Veranstaltung beantwortet werden.

 

Teilnehmer waren unter anderem Vorstand Matthias Brandt von Deutsche Windtechnik sowie die Firmen Abo Wind und Weidmüller.