Immobilien klimaintelligent steuern

Digitalisierung und Vernetzung reduzieren die Energieverbräuche in Gebäuden. Die Noventic Group will Vorreiter bei der klimaintelligenten Steuerung von Immobilien sein. Die neufirmierte Unternehmensgruppe stellte sich zeitgleich mit der Branchenmesse Expo Real in München der Öffentlichkeit vor.

09. Oktober 2017

Nach einem rasanten Transformationsprozess seit Beginn des Jahres präsentierte sich die Unternehmensgruppe mit einer Neuaufstellung.

 

„Neue Technologien, die Chancen der Digitalisierung und veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen bewegen unseren Markt in einer Geschwindigkeit wie nie zuvor“, so Jan-Christoph Maiwaldt, CEO der Noventic Group.

 

„Durch die Kombination unserer individuellen Stärken unserer Tochterunternehmen und Beteiligungen erreichen wir die Innovationskraft, um schneller zu agieren und Kundenanforderungen individueller zu begegnen.“

 

Unter Führung der Noventic GmbH vereint die Unternehmensgruppe folgende Hersteller und Dienstleister:

 

Qundis als führender internationaler Messgerätehersteller für die Verbrauchserfassung von Wärme und Wasser für Messdienstleister und OEM-Kunden.

Kalo mit seinem Full-Service-Dienstleistungsangebot der Verbrauchsabrechnung von Energie für Wohnungsunternehmen und Verwalter.

Smarvis, führend in digitalen End-to-End-Lösungen für die Selbstabrechnung in der Wohnungswirtschaft.

PPC mit Smart Meter Gateways und Kommunikationssystemen für die Digitalisierung der Energiewende für Energieversorger und Stadtwerke.

Keep Focus als führende spartenübergreifende Immobiliendaten-Plattform und Anwendungspartner für die große Wohnungswirtschaft im Bestand.

Ikw als Vertrags- und Forderungsmanager für die Energie- und Wohnungswirtschaft.

 

„Mit der Bündelung dieses vielfältigen Know-hows gestaltet die Noventic Group aktiv den Wandel des Leistungsangebotes in der Gebäudeversorgung hin zur klimaintelligenten Steuerung von Immobilien“, heißt es in einer Mitteilung.

 

Die Transformation der Noventic Group hat den Angaben zufolge im Wesentlichen drei Treiber:

(1) Die Klimaziele der Bundesregierung sehen in Deutschland bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand vor.

(2) Die Anforderungen der Immobilienwirtschaft an die Gebäudeversorgung ändern sich, werden komplexer.

(3) Die Digitalisierung ermöglicht neue Anwendungen und Gerätevernetzung über Plattformen, die dabei helfen, Marktanforderungen und Klimaziele wirtschaftlicher zu lösen.

 

Hierdurch können bestehende Infrastrukturen bereits eingebunden werden und für alle Beteiligten Mehrwerte geschaffen werden, heißt es.