22. JUNI 2018

zurück

kommentieren drucken  

So arbeiten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wirtschaftlich


Bei der Energieversorgung ist Effizienz gefragt. Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, sind kleine Kraftwerke, die Quartiere oder auch einzelne Häuser sowie Nicht-Wohngebäude sowohl mit Wärme, als auch mit Strom versorgen. Beim Erzeugen von Strom durch das Verfeuern von Brennstoffen entsteht vor allem Wärme. Die kann direkt im Gebäude eingesetzt werden.

Der VDI hat eine neue Richtlinie für den Bau von Blockheizkraftwerken erarbeitet. Sie dient als Leitfaden für den wirtschaftlichen Betrieb einer KWK-Anlage.

»Mit ihr lässt sich ein optimales Anlagenkonzept entwickeln, das eine maximale Verfügbarkeit erreicht und vor allem wirtschaftlich arbeitet«, so der VDI in einer Mitteilung.

Erfahrungen zeigen, dass KWK-Konzepte in der Vergangenheit teilweise unausgereift waren, heißt es.

Anlagen wurden falsch konzipiert, sodass die gewünschte Funktion nicht sichergestellt und die erwarteten Primärenergieeinsparungen und Emissionsreduzierungen nicht erzielt wurden, so der VDI.

»Inzwischen sind aber zahlreiche gut geplante und funktionierende Anlagen in Betrieb, die den Beweis für eine erfolgreiche Entwicklung liefern«, heißt es.

Um ein hohes Qualitätsniveau sicherzustellen, müssen diese Erkenntnisse festgehalten und formalisiert werden, damit sie neuen Anwendern und der Zulieferindustrie helfen können. Dazu diene die neue Richtlinie VDI 3985.

Die Grundsätze helfen, Fehler bei Anlagenkonzept, Projektorganisation, Auslegung und Bau von Anlagen zu vermeiden, heißt es weiter.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3985 ›Grundsätze für Planung, Ausführung und Abnahme von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Verbrennungskraftmaschinen‹ ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt.

Die Richtlinie erscheint im Juni als Weißdruck und ersetzt den Entwurf von Januar 2017. 
  
Streit um EEG-Umlage beigelegt

Seit Anfang Mai ist der Streit zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission bei der EEG-Umlage für KWK-Anlagen beigelegt. KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage. Darauf verständigten sich beide Seiten in Berlin.

Zuvor hatten Experten auf fehlende Planungssicherheit für Investoren und Betreiber von KWK-Anlagen hingewiesen.

Hier die Details im Überblick: www.energiespektrum.de/180945

Datum:
07.06.2018
Unternehmen:
Bilder:
Dieter Poschmann / pixelio.de

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS