22. AUGUST 2018

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Energetische Sanierung: Worauf Hauseigentümer achten sollten


Am 1. Juli 2018 haben die ersten Pflicht-Energieausweise für Altbauten ihre Gültigkeit verloren. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm.

Hauseigentümer sollten daher prüfen, ob sie noch in diesem Jahr einen neuen Ausweis beantragen müssen, heißt es.

 

Häuser ab Baujahr 1966

 

Betroffen sind alle vor 1966 gebauten Häuser, die neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden.

 

Sie benötigen seit Juli 2008 einen Energieausweis mit zehnjähriger Laufzeit.

 

Für Hauseigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen, sind die Ausweise nicht verpflichtend, so Zukunft Altbau.

 

Steht jedoch ein Nutzerwechsel bevor, muss neuen Miet- oder Kaufinteressenten bereits bei der Besichtigung ein Energieausweis vorgelegt werden.

 

Erneuerbare Wärme

 

Beim Umstieg auf erneuerbare Energien gelten bereits seit Jahresbeginn neue Regelungen.

 

Wer staatliche Fördermittel für seine Ökoheizung in Anspruch nehmen will, muss die Antragstellung noch vor Erwerb der Heizung abwickeln. Die Förderhöhe bleibt gleich.

 

Solarstromspeicher

 

Bei der Förderung von Solarstromspeichern gibt es dagegen seit Januar weniger Zuschuss. „Gerade bei der Förderung lohnt es sich, Bescheid zu wissen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „So sparen Hauseigentümer bares Geld.“

 

Seit 1. März 2018 fördert das Land Baden-Württemberg Solarstromspeicher. Wer im Südwesten künftig eine Photovoltaikanlage mit einem netzdienlichen Speicher errichtet, erhält für die Batterie einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten.

 

Pro Vorhaben sind 7.500 Euro Förderung möglich, mindestens jedoch 600 Euro.

 

„Das Programm in Anspruch nehmen können sowohl Privatpersonen als auch Kommunen und Unternehmen. Der ab 2019 sinkende Landeszuschuss kann mit der Bundesförderung kumuliert werden – eine höhere Förderung ist damit möglich“, so Zukunft Altbau.

 

Förderung in mehreren Bundesländern

 

Länder mit weiteren Förderprogrammen sind Bayern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Thüringen.

 

Mehr Infos zur PV-Speicher-Förderung unter www.energie-experten.org

Datum:
18.07.2018
Bilder:
Bild: Michael Staudinger /pixelio.de

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