22. AUGUST 2018

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Kosten der Solarstromspeicher sinken


Batteriespeicher helfen, einen größeren Anteil des Photovoltaikstroms selbst zu verbrauchen. Die Kosten der beliebten Solarstromspeicher sinken derzeit immer weiter, so dass sie bald wirtschaftlich sein werden. Bislang ist dies jedoch meist noch nicht der Fall. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin.
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Im Jahr 2017 sind die Durchschnittskosten der Speichersysteme inklusive Installation von 1.550 Euro pro Kilowattstunde Speicherinhalt auf rund 1.300 Euro gesunken, teilt der Verein weiter mit. Inzwischen gebe es bereits qualitativ hochwertige Systeme für 1.100 Euro pro Kilowattstunde.

Die Wirtschaftlichkeitsgrenze liege bei rund 800 Euro – falls die Lebensdauer der Speicher 20 Jahre beträgt. Sinkt die Lebensdauer, sinkt die Wirtschaftlichkeitsgrenze entsprechend. Verbraucher sollten daher bei den Speicherherstellern genau nachfragen, wenn es um die Wirtschaftlichkeit der Powerpakete geht und sich auch über die Garantie erkundigen, rät Franz Pöter vom Solar Cluster.

15 Prozent Kostensenkung 2017

In der Vergangenheit waren die Kosten für die Batteriespeicher deutlich zu hoch, um sie auch nur annähernd kostendeckend betreiben zu können. Von Ende 2013 bis Ende 2017 ist es jedoch gelungen, die Kosten zu halbieren.

Die RWTH Aachen hat diese Zahlen im Rahmen des Speichermonitorings am 16. Juli 2018 veröffentlicht, heißt es in der Mitteilung weiter. Allein 2017 seien die Kosten um rund 15 Prozent gesunken.

Im Durchschnitt der im Bericht angegebenen Preise hat der Preisrutsch trotz Bundes- oder Landesförderung aber noch nicht dazu geführt, dass sich die Solarspeicher für Hauseigentümer finanziell rechnen. Dafür müssen die Kosten noch etwas weiter sinken.

Die Solarbatterie im Keller übt trotz der noch fehlenden Wirtschaftlichkeit eine große Faszination auf die deutschen Solaranlageneigentümer aus. Ende 2017 waren bereits 85.000 Speicher installiert – doppelt so viel wie noch Anfang 2016, so die RWTH. Rund ein Drittel davon wurde von der Förderbank KfW finanziell bezuschusst.


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Datum:
23.07.2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: markus dehlzeit/ fotolia.de

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