21. OKTOBER 2018

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Neue Fitness für die Verladezone


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Systemlösungen - Was tun, wenns in der Verladezone nicht mehr läuft? Promstahl fragen! Mit maßgefertigter Rampentechnik bescherten die Verladespezialisten aus Gehrden dem Logistiker F. W. Neukirch 300 qm zusätzliche Stell- und Rangierfläche.
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Alle Überladebrücken werden elektrohydraulisch betätigt, besitzen ein 500er Vorschubteil und werden per Autotaster betätigt. Nur kurz die Taster angetippt, fahren die Brückenplateaus nach Beendigung des Verladevorgangs automatisch in die Nulllage zurück, und der Ladeverkehr kann ungehindert die gesamte Fläche als Rangierraum nutzen.

Durchdachte Konstruktion
Die Tragkraft der Vorsatzrampen einschließlich der integrierten Überladebrücken beträgt 60 kN, wobei eine zusätzliche Lastaufnahme von 10 kN bei der Rampenkonstruktion berücksichtigt wurde, um die Kräfte der Hallenkonstruktion mit aufzunehmen. Diese ungewöhnliche technische Lösung war die Voraussetzung für die vollständige Verkleidung der Verladestellen und um eine einheitliche, geschlossene Fassade des gesamten Erweiterungsbaus zu erreichen. Statt der üblichen Vorsatzschleusen entstand ein geschlossener Baukörper mit Innenrampen.

Effektiver Wetterschutz
Alle Verladestellen sind selbstverständlich mit Torabdichtungen ausgerüstet. Damit wird der größtmögliche Wetterschutz für das Lagerpersonal und für die zu verladende Ware erreicht. F. W. Neukirch entschied sich für eine mechanische Version aus PVC, die sich aufgrund der flexiblen Rahmenkonstruktion optimal an die unterschiedlichen Lkw-Aufbauten anpasst und beim ungenauem Anfahren zurückfedert. Beschädigungen am Lkw und an der Fassade werden somit verhindert. Das Planenmaterial ist äußerst elastisch und trotzdem extrem haltbar. Eine integrierte Regenrinne in der oberen Plane führt Regenwasser und im Winter auch Schmelzwasser seitlich ab. Durch die Rinne werden bei starkem Regen immer wieder auftretenden Wassereinbrüche über die obere Lkw-Plane vermieden.

Bewährtes Sektionaltor
Bei der Auswahl der Tore entschied man sich für das 40 Millimeter starke Sektionaltor mit Handkettenzug, also ohne Elektroantrieb. Hierbei handelt es sich um ein von Speditionen oft eingesetztes Tor, das stark belastbar und ausreichend isoliert ist, aber nur geringe Servicekosten verursacht. Die Fenstersektionen, isolierverglast, sorgen für genügenden Lichteinfall und erleichtern dem Ladepersonal die Kontrolle der äußeren Ladezone. Eine Federbruchsicherung verhindert das ungewollte »Abstürzen« des Tores.

Eingebaute Sicherheit
Ein Lichttaster blockiert das Anheben des Brückenplateaus, wenn das Tor noch geschlossen ist. Auch um »Crashversuchen« eiliger Lkw-Fahrer ein wirkungsvolles Gegenmittel entgegenzusetzen, griff man auf eine probate Lösung zurück: höhenverstellbare Gummipuffer im Jumboformat mit nahezu abnutzungsfreier Stahloberfläche und stählerne Anfahrpoller an jeder der 13 Verladestellen. Zusammen beugen sie Beschädigungen der Verladetechnik vor und beschleunigen zudem den Andockvorgang.

www.promstahl.de


Daten & Fakten

Promstahl wurde im Jahr 2007 gegründet und hat seinen Sitz in Gehrden bei Hannover.
Tätigkeitsschwerpunkte von Promstahl sind Entwicklung, Fertigung und Montage von Verladetechnik und Stahlbauelementen.
Das Unternehmen bietet den vollen Service: von der Beratung bis zur Realisierung der Projekte.


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lj 02/2012
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