24. JUNI 2018

zurück

kommentieren drucken  

Vienna goes smart


Management

Stadtentwicklung - Die Smart City Wien Initiative soll Österreichs Hauptstadt auf künftige klima- und energiepolitische Herausforderungen vorbereiten. Leitlinie ist nun auch der erste verbindliche Klimavertrag von Paris.
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4 5  

Im Oktober 2016 machte das Europäische Parlament für den Pariser Klimavertrag den Weg frei. Damit verpflichtete sich auch Österreich, alles zu tun, um Treibhausgasemissionen zu senken und dadurch die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Für die Wiener Stadt- und Energieplaner ist das Bestätigung und Aufruf zugleich, am Ball ihrer Smart-City-Initiative zu bleiben. Ins Leben gerufen hat sie 2011 Bürgermeister Michael Häupl.

 

Im Sommer 2014 beschloss der Gemeinderat hierzu die Rahmenstrategie 2050. Unter ihrem Dach sind alle smarten Projekte inklusive des Erstellens einer neuen Energiestrategie für die wachsende Zwei-Millionen-Stadt gebündelt.

 

»Wien ist schon seit Generationen smart. Unser Trinkwasser oder die Gemeindewohnungen zeigen das. Aber auch wir müssen uns ständig neu erfinden und werden mit mehr Innovation weiter Weltspitze bleiben. Der Unterschied zu anderen: Wir in Wien lassen dabei niemanden zurück«, so Häupl selbstbewusst. Sozial- und umweltverträglich sind für ihn zwei Seiten einer Medaille für ein smartes Wien.

 

Gleich auf Anhieb schaffte es Wien im ersten weltweiten Smart-City-Vergleich 2011 vor Toronto und Paris an die Spitze. Dem von da an jährlichen Ranking legt der US-amerikanische Klimastratege Boyd Cohen anerkannte Kriterien und Studienauswertungen zugrunde.

Als smart gilt demnach eine Stadt, die Ressourcen intelligent und effizient nutzt und innovative Technik einsetzt, um Kosten und Energie zu sparen und die Lebensqualität zu erhöhen. Den ökologischen Fußabdruck gilt es zu minimieren. Auch in den Folgejahren mischte Wien in Rankings weit vorne mit.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4 5  
Ausgabe:
es 09/2016
Bilder:
Illustration: Jens Bonnke
ASCR/Walter Schaub-Walzer
Communication matters
ASCR/Walter Schaub-Walzer
Stephan Doleschal/Mobilitätsagentur Wien
Dr. Harald Schantl

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Sonne lokal vermarkten

Sonne lokal vermarkten

Wie können PV-Anlagenbesitzer am Energiemarkt teilnehmen und dabei aktiv zur Netz- und Systemeinbindung erneuerbarer Energien beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Pilotprojekt in Hannover, bei dem ein dezentraler virtueller Großspeicher auf Basis der Blockchain-Technologie für entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt und getestet werden soll. » weiterlesen
Smart City: Verkehr im Fluss

Smart City: Verkehr im Fluss

Ob mit PKW, Bus oder auf dem Fahrrad – die Möglichkeiten der Fortbewegung sind vielfältig und stellen Verkehrsplaner in Städten vor Herausforderungen. Eine gemeinsame Lösung eines IT-Unternehmens und eines Anbieters für intelligente Straßenbeleuchtung soll ermöglichen, die Verkehrsbelastung gezielt zu reduzieren. » weiterlesen
Digital ist nicht egal

Digital ist nicht egal

Die Stadtwerke in Deutschland befinden sich mitten in der digitalen Transformation – entsprechend nimmt die Digitalisierung inzwischen für sie eine große Bedeutung ein. Das sind Ergebnisse der Stadtwerke-Studie 2017 im Auftrag von EY (Ernst & Young) und BDEW. Sie beschäftigt sich auch mit den Fortschritten bei Smart Metering und IT-Sicherheit. » weiterlesen
Praxistest für Smart Meter

Praxistest für Smart Meter

Die Anwendergemeinschaft Messsystem von Voltaris ist mit Feldtests und Implementierungsprojekten für den intelligenten Messstellenbetrieb gestartet. Die von VDE/FNN koordinierte Testphase ist laut Voltaris der größte branchenweite Praxistest der intelligenten Messsysteme. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Firmenportraits

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS